Archiv Schuljahr 2012/2013

Auch Kühe sind am Klimawandel schuld | Leine-Nachrichten vom 20.11.2012

Veröffentlicht am 21.11.2012
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(Mellanie Caglar, Pattensen) Eine achte und eine sechste Klasse der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Pattensen haben gestern ihre Stadt einmal unter ganz anderen Gesichtspunkten erkundet. Bei der Stadtführung mit dem wortspielerischen Titel Tempera-Tour begaben sich die Gymnasiasten auf CO2-Spurensuche. „Kühe furzen Methan“, nannte ein Sechstklässler einen Grund für den Klimawandel. Mit den Begriffen Klima, natürlicher und von Menschen gemachter Treibhauseffekt sowie Erhöhung der Erdtemperatur beschäftigten sich die Schüler, bevor sie auf Tour gingen. Eckhard Steinmüller von der Umweltorganisation Janun erläuterte ihnen anschaulich, dass sich die durchschnittliche Temperatur auf der Erde in den vergangenen 100 Jahren um 0,75 Grad erhöht hat. 24 Prozent des vom Menschen gemachten Klimawandels trägt die Stromerzeugung bei, für 18 Prozent ist die Regenwaldabholzung verantwortlich und für jeweils 14 Prozent Industrie, Verkehr und Landwirtschaft. Anschließend stand die Station Mobilität an: Vor dem Schulgebäude mussten die Sechstklässler mithilfe von Dosen und herausziehbaren Bändern einschätzen, wie weit eine Person mit dem Ausstoß von einem halben Gramm CO2 per Auto, Zug, Flugzeug und Bus reisen kann. Überrascht war der Nachwuchs, dass er mit dem Auto und dem Flugzeug nur eine äußerst geringe Strecke von zwei oder drei Metern schafft. Die Achtklässler waren bei der Station Ernährung zu einem Supermarkt gegangen. Sie wollten herausfinden, wie viel CO2 produziert wird, bis ein Steak auf dem Teller liegt. Die Frage nach der Reiselänge einer Jeans, bis sie im Laden hängt, schafften die Jungen und Mädchen während der 90-minütigen Klimatour nicht mehr. Denn sie hätten bis zum Einkaufskomplex an der Johann-Koch-Straße gehen müssen. Die Schüler behandeln diese Frage und das Thema Klima weiter im Unterricht, sagte Lehrerin Mirjam Penkuhn. Die gestrige Aktion der KGS stand im Rahmen des Klimaschutz-Aktionsprogramms der Stadt Pattensen an, das die Klimaschutzagentur der Region Hannover unterstützt.
Auf Tempera-Tour: Auto, Zug, Flugzeug oder Bus – das ist hier die Frage: Die Schüler der 6G2 schätzen ein, welches Verkehrsmittel für das Klima am wenigsten schädlich ist.
(Mellanie Caglar, Pattensen) Eine achte und eine sechste Klasse der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Pattensen haben gestern ihre Stadt einmal unter ganz anderen Gesichtspunkten erkundet. Bei der Stadtführung mit dem wortspielerischen Titel Tempera-Tour begaben sich die Gymnasiasten auf CO2-Spurensuche. „Kühe furzen Methan“, nannte ein Sechstklässler einen Grund für den Klimawandel. Mit den Begriffen Klima, natürlicher und von Menschen gemachter Treibhauseffekt sowie Erhöhung der Erdtemperatur beschäftigten sich die Schüler, bevor sie auf Tour gingen. Eckhard Steinmüller von der Umweltorganisation Janun erläuterte ihnen anschaulich, dass sich die durchschnittliche Temperatur auf der Erde in den vergangenen 100 Jahren um 0,75 Grad erhöht hat. 24 Prozent des vom Menschen gemachten Klimawandels trägt die Stromerzeugung bei, für 18 Prozent ist die Regenwaldabholzung verantwortlich und für jeweils 14 Prozent Industrie, Verkehr und Landwirtschaft. Anschließend stand die Station Mobilität an: Vor dem Schulgebäude mussten die Sechstklässler mithilfe von Dosen und herausziehbaren Bändern einschätzen, wie weit eine Person mit dem Ausstoß von einem halben Gramm CO2 per Auto, Zug, Flugzeug und Bus reisen kann. Überrascht war der Nachwuchs, dass er mit dem Auto und dem Flugzeug nur eine äußerst geringe Strecke von zwei oder drei Metern schafft. Die Achtklässler waren bei der Station Ernährung zu einem Supermarkt gegangen. Sie wollten herausfinden, wie viel CO2 produziert wird, bis ein Steak auf dem Teller liegt. Die Frage nach der Reiselänge einer Jeans, bis sie im Laden hängt, schafften die Jungen und Mädchen während der 90-minütigen Klimatour nicht mehr. Denn sie hätten bis zum Einkaufskomplex an der Johann-Koch-Straße gehen müssen. Die Schüler behandeln diese Frage und das Thema Klima weiter im Unterricht, sagte Lehrerin Mirjam Penkuhn. Die gestrige Aktion der KGS stand im Rahmen des Klimaschutz-Aktionsprogramms der Stadt Pattensen an, das die Klimaschutzagentur der Region Hannover unterstützt.
Auf Tempera-Tour: Auto, Zug, Flugzeug oder Bus – das ist hier die Frage: Die Schüler der 6G2 schätzen ein, welches Verkehrsmittel für das Klima am wenigsten schädlich ist.

Zuletzt geändert am: 21.11.2012 um 10:35

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