Aktuelles aus dem Fachbereich Ästhetik

Eindrücke von den Exkursionen des FB Ästhetik

Veröffentlicht am 14.06.2017
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Barock und Gotik Schwerpunkte der Kunstexkursion
(Für DS-Exkursion bitte runterscrollen...)

Barock und Gotik - Hannover hat wundervolle Beispiele dieser Kunstepoche zu bieten wie die Herrenhäuser Gärten, die Marktkirche oder das Alte Rathaus. Die Kunstexkursion des 10. Jahrgangs führte uns zunächst in die Herrenhäuser Gärten. Treffpunkt war das neuerbaute Schloss, das ein Museum und ein Tagungszentrum beherbergt. Im Blumengarten erfolgte durch Informationen über das höfische Leben in dieser Zeit eine Einstimmung auf die Epoche.

Die Herrenhäuser Gärten zählen zu den bedeutendsten Barockgärten in Europa und so führte uns die anschließende Rally bei strahlendem Sonnenschein durch die barocke Gartenanlage, vorbei an der Sonnenuhr durch das Große Parterre mit den akkurat geschnittenen Buchsbaumhecken und bunten Blumenanpflanzungen, der Grotte von Niki de Saint Phalle, dem Gartentheater, den Schwanenteichen und den Sondergärten wie z.B. dem Rosengarten. Vorbei an dem Denkmal von Sophie von Hannover, die sich ab 1680 um die Anlage und großzügige Ausgestaltung des Großen Gartens mit viel Leidenschaft kümmerte und die genau an der Stelle des Denkmals im Jahr 1714 verstarb. Das plätschernde Wasser der Gartenfontäne und der Glockenfontäne untermalten die Sommerliche Stimmung.

 

 

 

 

 

 

Medial begleitet wurde die Kunstexkursion mit Filmen und Bildern. Über einen Link kann der entstandene Film demnächst hier angeklickt werden.

 

 

 

 

 

 

Während die Lehrer die Rallye auswerteten und die Sieger ermittelten, fertigten wir Zeichnungen an, die die Formen des Barocks wiedergaben.


Die Siegerehrung und die Vergabe der Preise fand auf der Treppe des Schlosses statt, mit einem letzten herrlichen Blick auf die barocke Gartenanlage.

Die Markkirche und das Alte Rathaus waren nach der Mittagspause unser zweites Ziel zum Thema Gotik. Unsere Aufgabe war es, Zeichnungen von gotischen Stilelementen der beiden historischen Gebäude anzufertigen. Viele SchülerInnen setzten sich in die angenehm kühle Marktkirche und ließen sich von der intensiven Atmosphäre dieser Kirche inspirieren.


 

 

 

 

 

 

Eine gelungene Exkursion, die uns Kunst erlebbar gemacht hat.
Klasse 10G
 

Nds. Staatstheater Hannover Ziel der Exkursion im Fach Darstellendes Spiel

Am 23.05.2017 führte uns unsere DS-Exkursion an das Staatstheater Hannover. Dort erwartete uns ein Workshop basierend auf dem aktuell aufgeführten Theaterstück "Im Westen nichts Neues". Da wir in unserem DS-Kurs momentan "Die Welle" inszenieren, verschaffte uns der Workshop einen guten Eindruck in das Kriegs- und Militärwesen sowie die Verhältnisse zur damaligen Zeit ("Im Westen nichts Neues"/erster Weltkrieg, "Die Welle"/zweiter Weltkrieg). 

Nach selbstständiger Anreise erhielten wir eine private Führung hinter die Kulissen des Schauspielhauses. Wir standen sowohl auf der Bühne als auch dahinter und bekamen beeindruckende Bühnenbilder und auch meterhohe Requisiten zu Gesicht. Anschließend waren wir in den Umkleiden, dem Requisitenbereich, sahen die Kostüme und das historische Treppenhaus des Schauspielhauses. Dort finden nicht nur Partys statt, sondern auch Theaterstücke, in denen ein Publikum von ca. 30 Leuten direkt im Schauspiel sitzt. 
Es war spannend zu erfahren, wie das Schauspielhaus und Theater mit seinen vielen Abteilungen und Aufgaben einem Unternehmen gleicht und doch eine Welt für sich ist. 

Der Workshop startete mit einem Aufwärmspiel, in der unsere Vaterlandsliebe geprüft wurde. Danach stellten wir Standbilder zu geschichtlichen Ereignisses der Zeit auf. als Nächstes wurden vier Gruppenführer ernannt, die ihre Gruppe aus ca. vier Leuten kriegsreif machen sollten und vollste Gehorsamkeit erwarteten. Wir wurden mit Befehlen wie "Rechts 'rum!", "Vorwärts Marsch!" vertraut gemacht. Natürlich war uns allen bewusst, dass wir nun ein Teil des Projekts "Die Welle" geworden sind. Eine Gruppe verweigerte den "Kriegsdienst", doch zur damaligen Zeit drohte darauf die Todesstrafe, so wurde uns gesagt. Zuletzt sollten wir anhand von Sätzen aus dem Theaterstück "Im Westen nichts Neues" in Kleingruppen eine Szene entwickeln. 

Da nicht nur Kreativität, Mimik und Gestik das Schauspielen ausmacht, sondern vor allem die Stimme das Instrument des Schauspielers ist, machten wir zuletzt Stimm- und Sprechübungen. Wir lernten, dass die Körperspannung Voraussetzung für ein "starkes Auftreten" ist. 

Insgesamt hat uns die DS-Exkursion eine andere Seite des Theaters geboten und unseren Blick für die Umstände im Krieg geschärft.



Ann-Sophie Linnartz, 10G3

Zuletzt geändert am: 14.06.2017 um 22:18

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