Archiv Schuljahr 2015/2016

Gäste feiern Richtfest an KGS Pattensen | Leine-Nachrichten vom 22.06.16

Veröffentlicht am 22.06.2016
/Archiv 2015/2016 >>

Richtfest an der Ernst-Reuter-Schule: Mehr als 30 eingeladene Gäste haben den fertiggestellten Rohbau an der KGS Pattensen gefeiert. Das rund 22 Millionen Euro teure Projekt liegt im Zeitplan. Im Winter werden die ersten Schüler umziehen. Bürgermeisterin Ramona Schumann lobte das „hochmoderne Lernzentrum“.

Bevor Polier Wilhelm Giesecke das Richtfest offiziell eröffnete, musste der Richtkranz noch geradegerückt werden. Dazu ließ ein Mitarbeiter der Baufirma Depenbrock eine Schnapsflasche an einem Seil baumeln. Dies sollte Bürgermeisterin Ramona Schumann als Lot dienen, nachdem der Kranz auf dem Dach ausgerichtet werden soll. Um den Blick der Bürgermeisterin zu schärfen, musste sie dann zunächst einen Schluck aus der Flasche nehmen. Dann legte sie sich unter dem Applaus der mehr als 30 Gäste fest. Unter den Anwesenden waren auch viele Ratsmitglieder sowie Mitarbeiter der Verwaltung und Schulleiter Andreas Lust-Rodehorst.

Schumann erinnerte in einer kurzen Ansprache daran, dass vor 85 Tagen die ersten Steine gelegt wurden. Seitdem sind die Arbeiten schnell vorangegangen. „Bisher kann ich nur Gutes über dieses Projekt sagen. Die Ausführung ist schnell und professionell, die Ansprechpartner sind verlässlich, und die Abstimmung zwischen allen Beteiligten klappt reibungslos“, sagte sie.

Die Schüler erwarten in dem Neubau auf der westlichen Seite 36 neue Klassenräume sowie weitere Multifunktions- und Aufenthaltsräume. Bereits in den Winterferien sollen sie vom A-Trakt in den Neubau umziehen können. Im Anschluss folgt die Sanierung des A-Traktes sowie der Abriss des B-Traktes. Als letztes ist der Neubau einer Turnhalle geplant, der Anfang 2018 beendet werden soll. „Wir liegen im Zeitplan“, sagte Schumann.

Die Bürgermeisterin verschwieg nicht die hohen Kosten des Projektes. Rund 22 Millionen Euro investiert die Stadt dafür. „Das bringt uns an der Rand der finanziellen Leistungsfähigkeit“, sagte sie. Allerdings werde es sich auch lohnen. „Hier entsteht ein hochmodernes Lernzentrum, das gleichzeitig ein Lebensumfeld sein wird und Raum für neue Strukturen und Begegnungen bietet“, sagte Schumann.

Text/Bilder: Tobias Lehmann, Leine Nachrichten

Zuletzt geändert am: 22.06.2016 um 14:21

Zurück