Pressespiegel

Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir an dieser Stelle alle Zeitungsartikel des Lokalteils der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung für Pattensen (Leine-Nachrichten) sowie ausgewählte Texte der Online-Medien LeineBlitz und leine.on über die Ernst-Schule im laufenden Schuljahr. Die Artikel der letzten Jahre sind im Archiv zu finden.

KGS geht bei Sch├╝lerpraktika neue Wege | Leine-Nachrichten vom 12.09.17

Veröffentlicht admin (admin) am 12.09.2017
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Mit einem Pilotprojekt organisiert die Ernst-Reuter-Schule (KGS) Pattensen die Betriebspraktika der achten Jahrgänge neu. Künftig werden die Achtklässler nicht mehr zwei Wochen am Stück in die Betriebe gehen, sondern über zweimal zehn Wochen jeweils einige Stunden am Tag. Noch werden Betriebe gesucht.

Nach Auskunft von Inka Hofer, der Leiterin des Hauptschul- und Realschulzweigs, sollen die Schüler mit dem neuen Projekt „Einblicke in Pattenser Betriebe“ besser in die Arbeitsabläufe einsteigen können. Sie sollen über zehn Wochen am Donnerstagnachmittag jeweils zwei Zeitstunden in einem Betrieb verbringen. „Gerne auch an einem anderen Wochentag, oder auch einmal vier Stunden – wir sind da sehr flexibel“, versichert Hofer. Ziel ist, dass die Schüler in die Arbeit eingebunden werden und damit auch Verantwortung übernehmen.

Nach Darstellung der Schule sollen die Jugendlichen bei den Praktika in erster Linie Pattenser Betriebe und spätere Ausbildungsberufe kennenlernen. Sie sollen über einen längeren Zeitraum Berufe und Berufsgruppen erleben sowie ihre Neigungen erkennen und Fähigkeiten entwickeln. Starten soll der erste Zehn-Wochen-Block nach den Herbstferien, die Mitte Oktober enden. Der zweite Zehn-Wochen-Block dauert von Anfang Februar 2018 bis zu den Osterferien. In der Regel soll jeder Schüler zwei Betriebe kennenlernen. Dabei sollten es am besten Betriebe aus dem Stadtgebiet von Pattensen sein.

„Was wir Lehrer als Chance sehen, sehen die Betriebe als Problem“, sagt Hofer. Das neue Projekt müsse sich erst einmal einspielen. „Von den Betrieben bekommen wir sehr unterschiedliche Rückmeldungen – von großer Begeisterung bis Ablehnung.“ Obwohl es ausführliche Informationsschreiben der Schule an die Firmen gibt, sei die Idee dahinter bei vielen Chefs noch nicht angekommen. „Mancher findet, dass zwei Stunden die Woche zu wenig Zeit ist“, sagt Hofer. „Andere fürchten wiederum, dass die Betreuung über so viele Wochen zu aufwendig ist.“ Außerdem haben die neunten und zehnten Jahrgänge, die weiterhin zweiwöchige Praktika machen, ihre Plätze schon festgelegt, sodass einige Unternehmen keine weiteren Schülerpraktikanten aufnehmen wollen.

Die Schule sucht noch Firmen, die Plätze anbieten wollen. Sie können sich bei Inka Hofer per E-Mail an hofer.inka@kgs-pattensen.de oder bei Agnieszka Heubaum, der kommissarischen Leiterin des Fachbereichs Arbeit, Wirtschaft, Technik (AWT), heubaum.agnieszka@kgs-pattensen.de, melden.

Text/Bild: Kim Gallop, Leine Nachrichten

Zuletzt geändert am: 12.09.2017 um 09:02

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