Pressespiegel

Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir an dieser Stelle alle Zeitungsartikel des Lokalteils der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung für Pattensen (Leine-Nachrichten) sowie ausgewählte Texte der Online-Medien LeineBlitz und leine.on über die Ernst-Schule im laufenden Schuljahr. Die Artikel der letzten Jahre sind im Archiv zu finden.

Lichtdurchflutet und gut vernetzt | Leine-Nachrichten vom 09.01.17

Veröffentlicht admin (admin) am 08.01.2017
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Selbst an einem trüben Tag ist das Gebäude von Licht durchflutet – das ist der erste Eindruck von dem neu erbauten B-Trakt der Ernst-Reuter-Schule (KGS) Pattensen, durch die Direktor Andreas Lust-Rodehorst, seine Stellvertreterin Mirjam Gerull und Fachbereichsleiter Andreas Ulrich geführt haben.

Für 22 Millionen Euro baut die Stadt Pattensen ihre weiterführende Schule um. Ab Montag werden Schüler aus dem alten B-Trakt und auch aus Teilen des A-Traktes im Neubau unterrichtet werden. Anschließend wird der A-Trakt saniert und der alte B-Trakt abgerissen. Zuletzt wird dann noch die neue Ballspielhalle gebaut.

Das gesamte Projekt soll im Frühjahr 2018 beendet sein. „Wir haben vor drei Jahren angefangen, diese Schule zu planen, und es wurden viele von unseren ursprünglichen Ideen umgesetzt“, sagt Direktor Lust-Rodehorst, während er durch die Schule führt. Dazu gehört zum Beispiel, dass jeweils Doppeljahrgänge in einem Gebäudeteil unterrichtet werden. Sie können sich in einem großen Saal für Veranstaltungen und Besprechungen treffen. Ihre Lehrer haben im Gebäudeteil ein eigenes Lehrerzimmer, sodass es jetzt mehrere Lehrerzimmer in der Schule gibt.

Der naturwissenschaftliche Bereich hat neue Geräte, ebenso wie die Lehrküche. Im Neubau gibt es vernetztes WLAN, bei dem – wenn alle Einstellungen perfekt sind – die Schüler ihre Geräte nicht immer neu anmelden müssen, nur weil sie den Raum gewechselt haben. „Ein Tablet macht noch keinen guten Unterricht“, betont Lust-Rodehorst, „aber wir wollen die neuen digitalen Möglichkeiten nutzen.“ Dazu gehöre auch das neue Tafelsystem mit interaktiven Beamern. Und dazu gehöre auch, dass die Schüler einen kritischen Umgang mit der Digitalisierung vermittelt bekämen.

Möglicherweise gibt es im kommenden Schuljahr sogar eine Tablet-Klasse. Das wird gerade geprüft. „Zum Beispiel stellt sich die Frage: Wer kauft oder least das Gerät – die Schule oder die Eltern?“

Das Lehrerkollegium hat sich an den letzten Tagen in den Ferien in der KGS aufgehalten, um alles auszupacken, einzuräumen und aufzubauen. Die Oberstufe (Sek II) wird im alten B-Trakt unterrichtet. Am Montag werden die Schüler der Sekundarstufe I – etwa 700 von insgesamt 907 Schülern – den ersten Schultag nach den Weihnachtsferien etwas anders verbringen. „Sie kommen jahrgangsweise und werden von den Klassenlehrern abgeholt und durch das neue Gebäude geführt“, sagt Gerull.

Dabei werden die Unterrichtsräume, die Toiletten und die neuen Freizeiträume vorgestellt. Die Schüler bekommen neue Stundenpläne und müssen ihre Fachräume finden. Die Orientierung wird durch farbige Wände und durch klare Kennzeichnung jeder einzelnen Tür erleichtert. Die Kennzeichnung markiert die Ebene, den Gebäudeteil und die Nummer des individuellen Raums. Sie ist auch innen an der Tür angebracht und soll die Orientierung auch erleichtern, wenn es einen Notfall wie ein Feuer gibt und jemand den Notruf per Handy anruft und durchgibt, wo genau im Gebäude er sich befindet. „Das werden wir hoffentlich niemals brauchen“, sagt Lust-Rodehorst.

Text/Bilder: Kim Gallop, Leine-Nachrichten

Zuletzt geändert am: 08.01.2017 um 22:45

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