Pressespiegel

Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir an dieser Stelle alle Zeitungsartikel des Lokalteils der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung für Pattensen (Leine-Nachrichten) sowie ausgewählte Texte der Online-Medien LeineBlitz und leine.on über die Ernst-Schule im laufenden Schuljahr. Die Artikel der letzten Jahre sind im Archiv zu finden.

Wer debattiert am besten? | Leine Nachrichten vom 18.01.17

Veröffentlicht admin (admin) am 18.01.2017
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Mit dem diesjährigen Finale ihres Schulwettbewerbs „Jugend debattiert“ haben gestern die Acht- bis Zehntklässler der Ernst-Reuter-Schule (KGS) Pattensen ihr Auditorium im neu errichteten Schulgebäudetrakt inoffiziell seiner Bestimmung übergeben. „Bisher konnten die Schüler diesen Bereich schon in den Pausen nutzen – heute war es jedoch auch der Schauplatz unseres Schulfinales“, sagte Deutsch-Fachbereichsleiter Andreas Ulrich. 80 bis 100 Schüler nehmen jedes Jahr an der Aktion teil.

In Zweierteams und getrennt nach zwei Altersgruppen treten die klassenbesten Debattierer rund 20 Minuten zum Streit mit Worten und Fakten gegeneinander an – beobachtet von ihren Klassenkameraden und einer Jury.

So diskutierten Chiara Grönig (Klasse 8G3) und Max Habermann (9G2) gegenüber Sophie Röhl (9G3) und Joaquin Merinero (8G3) das Für und Wider von individuell wählbaren Urlaubstagen statt landesweit verbindlicher Schulferien. Ann-Sophie Linnartz und Janina Klenke, Leon Siebert und Tilo Knief (alle 10G3) diskutierten danach darüber, ob Jugendliche bei allgemeinen Wahlen bereits ab 16 Jahren wählen dürfen sollten.

Jeweils eine Jury entschied dann, wer seine Ansichten am besten argumentativ und sprachlich umgesetzt hatte: Max Habermann und Ann-Sophie Linnartz gingen als Sieger hervor. Alle Finalisten erhielten zur Belohnung eine Urkunde. „Die können sie später ihren Bewerbungsunterlagen beifügen“, so Ulrich.

„Solche Veranstaltungen braucht eine Schule – das ist ein Beitrag zum Schulklima und unterscheidet uns von anderen“, charakterisierte Ulrich die Besonderheit des Wettbewerbes. „Jugendliche zur Sprache zu bringen und ihnen öffentlich die Gelegenheit zu geben, zu etwas fachlich begründet Stellung zu nehmen, ist ein gutes Training und hebt das Selbstbewusstsein“, lobte Gesamtschuldirektor Andreas Lust-Rodehorst das „Jugend debattiert“-Projekt.

Text/Foto: Torsten Lippelt, HAZ

Zuletzt geändert am: 18.01.2017 um 21:36

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