Aus den Projektgruppen des 7. Jahrgangs

H&M, KiK, Primark und Co- Wo kommt eigentlich unsere Kleidung her?
Dieser Kurs wurde von Frau Penkuhn und Frau Millauer betreut und in einzelne Gruppen aufgeteilt, die mehrere kleine Aufgaben bekamen. Eine davon  widmete sich dem Thema der Papiertütenfabrik in Indien. Sie bastelten selbst Papiertüten wie die Kinder in Indien und bereiteten danach Präsentationen mit ihrem Ergebnis vor.
Sie fanden heraus, dass man zum Beispiel für 10 gebastelte Papiertüten, 1 Paise (Indische Währung:1 Paise ist ungefähr soviel wie 0,0146 €) bekommt, sich aber erst für 4000 Paise eine einzige Hose kaufen kann.
Damit wollte die Gruppe klarstellen, wie schwer die Arbeit in Indien ist und wie schlecht die Arbeitsbedingungen dort sind.
Sie selbst probierten auch einmal aus, wie viele Papiertüten sie in 20 Minuten falten können. Zu sechst bastelten sie insgesamt 90 Papiertüten, demnach würden sie also 9 Paise verdienen.
Pro Person entspricht dies 15 Papiertüten und somit nur 1,5 Paise.
Die Arbeit war sehr schwer, berichteten sie uns, da sie nicht reden durften und die Arbeit auf Dauer sehr anstrengend wurde.
Justina, Sinja

 

Mode mit Recyclingmaterialien
Die Projektgruppe „Mode mit Recyclingmaterialien“ beschäftigt sich mit dem Thema: Aus Alt mach Neu. Sie kreieren aus alten Kleidungstücken, wie zum Beispiel Hüten und Stoffresten, neue Designerstücke. Das Projekt soll zeigen, dass man nicht immer alles wegschmeißen muss, nur weil es zu klein oder nicht mehr im Trend ist. Ihr Ziel ist es, möglichst viele Sachen zu verwenden, ohne viel dabei wegzuwerfen. Alle Schülerinnen sind mit viel Begeisterung dabei. Sie sind fasziniert, wie schnell man aus einem heruntergekommenen Oberteil, ein neues erstellen kann. Das Projekt wird von Frau Stawicki und Frau Lex geleitet, die ebenfalls mit viel Engagement dabei sind. Es gibt nur einige wenige Probleme: Oft reißen die Nähte wegen unsauberer Arbeit oder man verbrennt sich an den Heißklebepistolen. Doch auch das kann die fleißigen Mädchen nicht aufhalten.
Sinja, Justina

 

Regenerative Energien
Die Gruppe des Projekts „Regenerative Energien“ beschäftigt sich damit, möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Sie wollen mit den natürlichen Mitteln (Wind, Wasser, Sonne) Strom erzeugen. Die Schüler arbeiten mit Solarzellen, die sie zum Beispiel an einen Propeller befestigen. Die Sonne scheint auf die Solarzellen und der Propeller fängt an sich zu drehen. Sie wollen zeigen, dass man in Zukunft komplett ohne  künstliche Mittel auskommen kann.
Gina, Lisa, Johanna, Laureen
 

 

Ökologischer Fußabdruck
Die Gruppe des Projekts „Ökologischer Fußabdruck“ beschäftigt sich mit dem Energieverbrauch der Schule, von Pattensen und von ganz Deutschland. Ökologische Fußabdrücke sind die Folgen umweltschädlichen Verhaltens. Am Montag haben die Schüler den Papierverbrauch der Schule ausgerechnet und beobachtet, wie die Schüler zur Schule kommen (zu Fuß, mit dem Bus, Fahrrad oder Auto). Danach haben sie in Pattensen nach Transferprodukten gesucht (z.B. in Supermärkten) und in Erfahrung gebracht, wie groß der ökologische Fußabdruck in Pattensen ist. Am Mittwoch besuchten sie einen Biobauernhof, wo sie die biologischen Produkte untersuchten und sich anguckten, wie diese hergestellt werden und woher sie kommen. Ziel des Projektes ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man umweltfreundlicher einkaufen und den ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten kann.
Gina, Lisa, Laureen, Johanna