KIK an der KGS

Durchführung im 5. Jahrgang

Das KIK-Projekt soll in der KGS einen festen Platz im Schulprogramm bekommen. KIK-Multiplikatoren und Schulleitung haben gemeinsam nach einer Möglichkeit gesucht, mit besonders viel Unterstützung des Kollegiums das Pilotprojekt „KIK“ möglichst erfolgreich zu verwirklichen. Die beste Umsetzung sahen wir im 5. Jahrgang, da die Schüler neu an die Schule kommen, sich z. T. noch völlig fremd sind und sich eine neue Gruppe bzw. Klasse bilden soll. Die Gruppenprozesse, die durch das KIK-Projekt begleitet werden sollen, werden in diesem Jahrgang also am stärksten durchlaufen. Die Voraussetzung für diese Umsetzung ist die Schulung der Klassenlehrer/Innen der neuen 5. Klassen durch die KIK-Multiplikatoren - vor allem im Bereich der Übungen zum sozialen Lernen. Gleichzeitig sollen sie jedoch die Möglichkeit zum Austausch untereinander, zum gegenseitigen Beraten, zum Reflektieren und zum gegenseitigen Hospitieren in KIK-Stunden bekommen. Die Umsetzung dieser Ziele bedarf jedoch einer gemeinsam im Stundenplan integrierten KIK-Stunde für alle Beteiligten.

Eine weitere Idee ist, dass die teilnehmenden Lehrkräfte sich in den kommenden Jahrgängen weiterhin selbstständig treffen. Dies soll zur Weiterführung des KIK-Projektes dienen. Neben den KIK-Mulitiplikatoren, die erneut mit dem 5. Jahrgang arbeiten werden, stehen somit auch die Kolleg/Innen des zukünftigen 6. Jahrgangs als KIK-Ansprechpartner zur Verfügung. Langfristiges Ziel ist es, dass das KIK-Projekt, und somit der Austausch im Jahrgang, bis zum höchsten Jahrgang an der Schule „heraufwächst“.

 

Start des Projekts 

Zu Beginn des Schuljahres 2013/14 startete das KIK-Projekt an der Schule. Vorbereitend trafen sich die 6 Klassenleitungen des 5. Jahrgangs bereits kurz vor den Sommerferien mit den KIK-Multiplikatoren und der didaktischen Leitung. Bei diesem Treffen stand die Vorstellung des KIK-Projektes (Projekt, Ausbildung, Ziele, Umsetzung in der KGS) im Vordergrund. Zusätzlich wurde die Einführungswoche mit ersten möglichen Kennlernübungen gemeinsam besprochen.

Wie mit der Schulleitung geplant, wurde im Stundenplan der Klassenleitungen eine KIK-Stunde festgelegt. Alle zwei Wochen findet in dieser geblockten Stunde ein KIK-Treffen von KIK-Multiplikatoren und den Klassenleitungen des 5. Jahrgangs statt. In den ersten beiden Treffen ging es vor allem darum, sich über die neuen Schüler/Innen bzw. Klassen auszutauschen, erste Eindrücke zu problematischen Schülerkonstellationen und Arbeits- & Sozialverhalten zu schildern und ggf. Tipps der Kolleg/Innen im Umgang mit Schwierigkeiten zu erhalten oder Verabredungen, die für den gesamten Jahrgang gelten, gemeinsam festzulegen. Zudem wurden Übungen zum Kennenlernen und zur Kooperation vorgestellt und zum Teil erprobt. Grundsätzlich werden die Treffen von den KIK-Multiplikatoren vorbereitet, können und sollen in der Wahl der Themen jedoch von den Klassenleitungen mitbestimmt werden. So wird am Ende jeder KIK-Sitzung das Thema für das nächste Treffen festgelegt. Dieses richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen der Klassenleitungen. Ein wichtiger Bestandteil der KIK-Sitzungen ist das Blitzlicht zu Beginn der Sitzung. Jede Klassenleitung stellt dabei vor, was in der eigenen Klasse zurzeit aktuell ist (Schwierigkeiten mit einzelnen SchülerInnen, Lernschwächen, Hilfsbedarf aufgrund von Ausgrenzung einzelner SchülerInnen, schwierige Elterngespräche, insgesamt starkes oder schwaches Arbeits- und Sozialverhalten, etc.). Anschließend wird auf Fragen oder Bedürfnisse eingegangen, indem sowohl die KIK-Multiplikatoren als auch die Klassenleitungen eigene Erfahrungen schildern und Möglichkeiten der Reaktion nennen. Anschließend wird das geplante Thema vorgestellt und mit praktischen Übungen oder anderen Unterrichtsmaterialien gespeist. Individuell werden die geplanten Themen verschoben bzw. ersetzt, falls im Blitzlicht ein brisantes Thema genannt wird, dass sofort besprochen werden sollte.