Niedersächsisches Konzept zur Verbesserung der Unterrichtsqualität

Die internationalen Schulleistungsuntersuchen haben deutlich gemacht, dass vor allen Dingen eine Veränderung des Unterrichts erforderlich ist, damit Kinder und Jugendliche den Anforderungen der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts gerecht werden können. Die Entwicklung der Unterrichtsqualität gehört daher zu den zentralen Aufgaben im Prozess der Qualitätsentwicklung von Schule.

Bei der Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität steht der individuelle Kompetenzaufbau sowohl der fachlichen als auch der überfachlichen Kompetenzen im Mittelpunkt. Zentrales Anliegen ist dabei, die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen zu befähigen. Lernkompetenz als Baustein für die Gestaltung lebenslangen Lernens wird zum Schlüsselbegriff von Unterrichtsqualität. Fachliches und überfachliches Lehren und Lernen müssen darauf ausgerichtet sein und aufeinander bezogen und miteinander verknüpft werden. Nur so gelingt die Entwicklung einer vernetzten Erschließung von Wissen, Kenntnissen und Fertigkeiten.

Das Programm zur systematischen Verbesserung der Unterrichtsqualität greift die im Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen, in den Bildungsstandards und den Kerncurricula sowie in der Niedersächsischen Schulinspektion formulierten Erwartungen an einen guten Unterricht auf und zielt grundsätzlich auf eine Weiterentwicklung des unterrichtlichen Handelns aller Lehrkräfte einer Schule.

Die Förderung des eigenverantwortlichen Lernens von Schülerinnen und Schülern, die Gestaltung eines Unterrichts, in dem Aufgaben- und Problemstellungen auf individuellen Lernwegen bearbeitet werden, führt zu einer Veränderung der Lehrerrolle. Lehrkräfte werden zunehmend die Aufgabe der Begleitung und Beratung übernehmen, Schule wandelt sich von einem Ort des Lehrens in einen Ort des Lernens. Dieser Prozess erfordert Teamarbeit im Kollegium, die gemeinsame Planung und Reflexion von Unterricht sowie gegenseitige Hospitation.

Der vierschrittige Ablauf (4 Schulhalbjahre) der Fortbildungsveranstaltung wird in der folg. Präsentation kurz dargestellt ...
(durch Klicken werden die Folien weiter geschaltet)

Die Ernst-Reuter-Schule hat mit neun Lehrkräften an dieser 2-jährigen Fortbildungsmaßnahme teilgenommen. Die Lehrkräfte wurden dabei in Jahrgangsteams in schulortnahen Seminaren und Workshops auf die Arbeit vorbereitet. Grundlage dieser Qualifizierung war das Prinzip „learning by doing“. Das Gelernte wurde parallel zur Ausbildung im eigenen Unterricht erprobt und in die Fachgruppen der eigenen Schule eingebracht. Um diese Unterrichtsmethodik im gesamten Kollegium zu verbreiten, sollten ab dem Schuljahr 2014/15 weitere Lehrkräfte geschult werden. Doch aus nicht nachvollziehbaren Gründen hat das Land Niedersachsen die Fortsetzung dieser Fortbildungsreihe überraschend eingestellt. Um die Erfahrungen und Kenntnisse der bereits ausgebildeten Kollegen/innen dennoch sinnvoll innerhalb des Kollegiums zu multiplizieren, soll zu diesem Zeck an den Fortbildungstagen am 22./23.04.2015 eine schulinterne Lehrerfortbildung durchgeführt werden.

 

 

Wichtige Termine!

SchiLf zum Selbstgesteuerten Lernen

22./23.04.2015





Die ausführliche Fassung
des Niedersächsischen
Konzeptes zur Verbesserung
der Unterrichtsqualität
findet
man hier als pdf-Datei:
(Stand Juni 2012)
  

   

 

 

 


An der Fortbildungs-
maßnahme nehmen teil:

Frau Ernst
Frau Franke
Frau Graue
Herr Hinz
Frau Penkuhn (PG)
Frau Peppermüller (PG)
Frau Senebald
Herr Ulrich
Herr Ziehn (PG)

(PG = Mitglied der
Projektgruppe
)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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