Berufsorientierende Maßnahmen

Berufswahlpass
Die notwendige Transparenz bezüglich der Berufsorientierungsmaßnahmen wird für die Schülerinnen und Schüler und für die Lehrkräfte durch den „Berufswahlpass“ gewährleistet. Die Zuständigkeiten der an der jeweiligen BO-Maßnahme beteiligten Fachbereiche und Fachlehrer sind in dem Berufswahlpass deutlich gekennzeichnet (beispielsweise Bewerbungsunterlagen erstellen: Fachbereich Deutsch).

Stärken - Schwächen - Interessen
Schülerinnen und Schüler durchlaufen mehrere Module, in denen Sie sich mit ihren eigenen Stärken, Schwächen und Interessen auseinandersetzen. Zu den Modulen zählen das  Kompetenzfeststellungsverfahren, die Potentialanalyse (eines externen Anbieters), Berufsinteressentests der Agentur für Arbeit und verschiedene Einstellungstests, die im Wirtschafts-/ Politikunterricht geübt, ausgewertet und vor- bzw. nachbereitet werden. Die Stärken-Schwächen-Interessen-Analyse bezieht die oft einschlägig „vorgefestigten“ Bilder der Selbstwahrnehmung und evtl. bereits bestehende Berufswünsche der Schülerinnen und Schüler mit ein. Diese werden hinterfragt, überprüft und auf ein gefestigtes „Fundament“ gestellt. Die Schülerinnen und Schüler werden für die individuelle Berufsorientierung sensibilisiert.

Berufswahlorientierung/ Berufswege kennenlernen/ Berufswelt erkunden/ Entscheidungen treffen/ Ziele realisieren
Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen in den Schuljahren 8 bis 10 sowohl verpflichtende als auch individuell gewählte „Stationen“ zur Berufsorientierung (siehe hierzu auch das Schaubild „Übersicht BO“). Zu den verbindlichen Angeboten zählen beispielsweise:
- Der Besuch des BerufsInformationsZentrums
- Die Teilnahme an dem Berufswahltest der Agentur für Arbeit
- Besuch der Berufsschule Springe („Tag der offenen Tür“, BBS-Anmeldung)
- „Werk-statt-Schule“ mit dem Projekt „FiNDUS“
- Metall- und Elektrobus
- Berufsfachmessen, z.B. "beruf und bildung"
- Beratungstermine der Berufsberaterin der Agentur für Arbeit an der Ernst-Reuter-Schule
- Betriebserkundungen (nach Interessenschwerpunkt)
- Die Teilnahme an den Betriebspraktika/ Praxistagen und die Teilnahme am „Zukunftstag“

Praktika
In den Schuljahren 8 (Hauptschulzweig), 9 (Haupt-, Real- und Gymnasialzweig) und 10 (Haupt- und Realschulzweig) absolvieren die Schülerinnen und Schüler jeweils ein zweiwöchiges Praktikum. Die gemachten Erfahrungen erleichtern die berufliche Integration der Schülerinnen und Schüler und bietet den Betrieben die Möglichkeit zukünftige Auszubildende näher kennen zu lernen. Ergänzend hierzu stellt der Zukunftstag ab Jahrgang 5 eine weitere Möglichkeit dar, sich näher mit der beruflichen Orientierung auseinander zu setzen.

Praxisparcours
Die „Werk-statt-Schule“ Hannover ist mit ihrem Projekt „FinduS“ fest in das Schuljahr des 8. Jahrganges integriert. Dort erhalten die Schülerinnen und Schüler in einem „Praxisparcours“ Einblicke in unterschiedliche Ausbildungsberufe. Auszubildende und Lehrkräfte betreuen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in folgenden Bereichen:
handwerklich-technische Berufe, untersuchend-forschende Berufe, künstlerisch-kreative Berufe, erziehend-pflegende Berufe, führend-verkaufende Berufe, ordnend-verwaltende Berufe.

Berufsorientierende Profilkurse
Im 9. und 10. Jahrgang können die Schülerinnen und Schüler berufsorientierende Profilkurse im Bereich „Technik“, „Wirtschaft“, „Gesundheit und Soziales“ wählen. Grundlegende Arbeitstechniken aus diesen Bereichen/ Berufsfeldern werden geschult und eingeübt.

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