Herzlich Willkommen auf der Seite des Fachbereiches Geschichtlich-Soziale Weltkunde (GSW)

 

1. Allgemeines

Der Fachbereich GSW an der Ernst-Reuter-Schule umfasst die klassischen Unterrichtsfächer Geschichte, Erdkunde und Politik(-Wirtschaft) sowie die Möglichkeit der gesellschaftlich-medialen Schwerpunktsetzung in entsprechenden Profilkursen ("Medienkunde"). Die unterrichtliche Zielsetzung in allen Fächern ist der Erwerb von einem gesichertem Verfügungs- und Orientierungswissen, das die Schülerinnen und Schüler zu einem wirksamen und verantwortlichen Handeln auch über die Schule hinaus befähigt. Im Einzelnen bedeutet dies, sich je nach Fach Kenntnisse über geschichtliche Entwicklungen, geographische Bedingungen und politische Strukturen anzueignen, um damit die eigene Lebenswelt zunehmend selbstständig zu erschließen, sich in ihr zu orientieren und sie mitzugestalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgehend von den Erfahrungen, Interessen und Alltagsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler soll der Unterricht in den GSW-Fächern zur Aneignung und Vertiefung von Fachkenntnissen, zur Vermittlung von Methoden der Erkenntnisgewinnung und zur verantwortlichen Teilnahme am politischen Leben führen. Verantwortliches Handeln setzt dabei Kenntnisse historischen Wandels und kulturräumlicher Entwicklung, Kenntnisse politischer Strukturen sowie einen kritischen Umgang mit Medien voraus. Aus diesem Grund stellt die Einbeziehung von Medien einen selbstverständlichen Bestandteil des GSW-Unterrichts dar. Darüber hinaus sind Medien, insbesondere die digitalen Medien, wichtige Elemente zur Erlangung übergreifender Methodenkompetenz: Sie erleichtern die individuelle und aktive Wissensaneignung und fördern selbstgesteuertes, kooperatives und kreatives Lernen. Mit ihrer Hilfe werden Schülerinnen und Schülern dazu befähigt, sich Informationen zu beschaffen, zu interpretieren und kritisch zu bewerten sowie Aufgaben und Problemstellungen selbstständig und lösungsorientiert zu bearbeiten. Die Herausbildung dieser Medienkompetenz ist damit - quasi als die Schlüssel- und Lebenskompetenz des 21. Jahrhunderts - eine weitere zentrale Zielsetzung des schulischen GSW-Unterrichts an der Ernst-Reuter-Schule.


2. Unterricht in den GSW-Fächern

Die inhaltliche und methodische Vorgehensweise im Unterricht orientiert sich eng an dem Kerncurriculum für das jeweilige Fach (Vgl. dazu die entsprechenden Dokumente auf dem niedersächs. Bildungsserver)

 

Jahrgang 5-6

Jahrgang 7-8

Jahrgang 9-10

Hauptschulzweig

Geschichte

Erdkunde

Geschichte

Erdkunde

Politik

Geschichte

Erdkunde

Politik

Realschulzweig

Geschichte

Erdkunde

Geschichte

Erdkunde

Politik

Geschichte

Erdkunde

Politik

Gymnasialzweig

Geschichte

Erdkunde

Geschichte

Erdkunde

Politik-Wirtschaft (ab Jg. 8)

Geschichte

Erdkunde

Politik-Wirtschaft

Profilkurs

 

 

Wahlpflichtfach „Medienkunde“ (Jg. 7-9) offen für alle SuS

 

 

3. Wettbewerbe, Projekte, Unterrichtsgänge     

Wettbewerbe: An der Ernst-Reuter-Schule wird jährlich im Fach Erdkunde der Wettbewerb Diercke Wissen durchgeführt. Bei diesem Wettbewerb für 12- bis 16-jährige Schülerinnen und Schüler wird das geographische Wissen der einzelnen Teilnehmer getestet. Der Wettbewerb wird jeweils in den Monaten von Januar bis Mai vom Verband deutscher Schulgeographen ausgetragen. 2016 nahmen mehr als 320.000 Schülerinnen und Schüler teil.

 

Projekte: Schüler(innen) der Ernst-Reuter-Schule beteiligen sich häufig an besonderen Projekten (auch im lokalen Umfeld), die vom Fachbereich GSW begleitet und z.T. organisiert werden. Als Beispiele seien hier nur die Durchführung von Juniorwahlen an der Schule im Vorfeld der letzten Bundestags- bzw. Landtagswahlen genannt oder die aktive Mitwirkung bei der Stolpersteinverlegung in Pattensen (im Jahre 2007) zum Gedenken an die während der NS-Diktatur deportierten und ermordeten Juden.

Unterrichtsgänge: Der Besuch außerschulischer Lernorte stellt in allen drei GSW-Fächern ein wichtiges Element des Lern- und Verstehensprozesses dar. Sei es der Besuch von Museen, Ausstellungen, Denkmälern, Gedenkstätten, sei es die Besichtigung betrieblicher Strukturen z.B. in der Landwirtschaft oder die Exkursion zu politischen Institutionen oder Bildungseinrichtungen, erst in der direkten Begegnung lässt sich den Schüler(inne)n vielfach die eigentliche Bedeutsamkeit des Unterrichtsgegenstandes deutlich machen, darüber hinaus erleichtern Anschaulichkeit und methodische Abwechslung das Verständnis und motivieren zur intensiveren Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema. So bilden regelmäßige Fahrten z.B. in die Gedenkstätte nach Bergen-Belsen, in den niedersächsischen Landtag nach Hannover oder in historische bzw. völkerkundliche Museen in Hannover und Hildesheim feststehende Elemente der jeweiligen Arbeitspläne. Dies wird ergänzt durch Exkursionen im lokalem Umfeld, etwa zur historischen Spurensuche vor Ort (z.B. die Geschichte der Juden in Pattensen) oder zur Erkundung von Bauernhöfen in Pattensen und im ländlich geprägten Umfeld.

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Schüler einer 5. Klasse besuchen einen landwirtschaftl. Betrieb

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Schüler einer 7. Klasse im Historischen Museum Hannover

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Exkursion zum jüdischen Friedhof in Pattensen

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Schüler einer 9. Klasse im Museum "Story of Berlin"

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Schüler einer 5. Klasse im Landesmuseum Hannover beim Workshop "Steinzeit" und der Herstellung von Lederarmbändern zum Bogenschießen

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Schüler einer 5. Klasse im Landesmuseum Hannover beim Workshop "Steinzeit" und der Herstellung von Lederarmbändern zum Bogenschießen

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Schüler einer 5. Klasse im Landesmuseum Hannover beim Workshop "Steinzeit" und der Herstellung von Lederarmbändern zum Bogenschießen

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Schüler einer 5. Klasse im Landesmuseum Hannover beim Workshop "Steinzeit" und der Herstellung von Lederarmbändern zum Bogenschießen

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Mirjam Bruder
Fachbereichsleiterin GSW

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