Ideenexpo 2013

Für die diesjährige Ideenexpo konnte sich die Ernst-Reuter-Schule sogar mit zwei Projekten qualifizieren:

Inky-(a)way

Inky-(a)way ist eine Handcreme, die Tintenflecken entfernt. Diese Creme kann jeder Besucher am Stand selbst herstellen und eine kleine Probe davon mit nach Hause nehmen! 

Segelbrot

Beim Segelbrot haben die Schülerinnen und Schüler ausgehend von natürlichen Rohstoffen wie Paniermehl, Hefe, Gelantine, Essig, Wasser und Glyzerin einen Biokunststoff entwickelt.

Dieser natürliche und recyclebare Kunststoff ist bei der Herstellung flüssig. Zuhause wird er ausgegossen und härtet nach einiger Zeit aus. Anschließend baut jeder Besucher mit Hilfe einer Bauanleitung ein einfaches Modellflugzeug daraus.

Erster Platz beim Ideenfang geht an die Ernst-Reuter-Schule

Beide Projekte unserer Schule haben es von über 80 Mitstreitern nicht nur auf die Ideenexpo geschafft, sondern die Schülerinnen und Schüler haben durch ihr Engagement auf der Ideenexpo auch beide Stände bis in das Finale des Ideenfangwettbewerbs gebracht.

Das Projekt "Inky-(a)way" kam unter die Top 3 und das Projekt "Segelbrot" hat den ersten Platz in der Kategorie Sekundarstufe 1 erreicht!

 

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Schüler des sechsten Jahrgangs an unserem Stand "Inky-(a)way".

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Schüler des sechsten Jahrgangs an unserem Stand "Inky-(a)way".

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Einigen Schülerinnen aus dem 7. Jahrgang unserer Schule wird die Herstellung von Inky-(a)way gezeigt.

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Einige Schülerinnen des 7. Jahrgangs besuchen unseren Stand Inky-(a)way.

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Michel und Laura erklären einer Besuchergruppe unseren Stand "Segelbrot".

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Niklas stellt gerade den Kunststoff aus Paniermehl und weiteren natürlichen Bestandteilen her.

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Herr Lust-Rodehorst zu Besuch an unserem Stand Inky-(a)way.

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Leon erklärt Herrn Lust-Rodehorst die Wirkung der Inky-(a)way-Creme.

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Die Ernst-Reuter-Schule gewinnt mit dem Projekt Segelbrot den ersten Platz beim Ideenfang!

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Herr Steffenhag freut sich über den Sieg von ganzem Herzen!

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Unsere Mädchen gewinnen gegen Schüler aus Bayern beim Quiz von Ranga Yogeshwar.


Ideenexpo 2011 -"Gift im Biss"

 

 


Ideenexpo 2009 - "Gift for your ears"

 

 


Ideenexpo 2007 - "LärmOmeter"

Kurz vor Ferienbeginn im Juli kam die Nachricht: Die KGS Pattensen ist im Ideen-Wettbewerb mit 170 anderen Schulen unter die ersten 20 gekommen und erwarb damit die Berechtigung zum Ausstellen der Projektergebnisse auf der Ideen-Expo. So schritten am Freitag, dem 5.Oktober 2007 die Schüler Mathew Chapman, Maximilian Eggers und Rene Gronostay mit ihren Lehrern Herrn Preihs und Herrn Stotz mutig zur Tat und bauten ihren Stand im Deutschen Pavillon auf. Ein LärmOmeter wurde präsentiert, ein Gerät, das den Lärmpegel durch die Signalfarben Rot, Gelb und Grün visualisiert. Entstanden ist die Idee, eine Bauanleitung für ein Low-Cost-LärmOmeter zu entwickeln, im Profilkurs Naturwissenschaft im 8.Jahrgang.

Das Problem: „Eines Tages wird der Mensch den Lärm so unerbittlich bekämpfen müssen wie die Colera und die Pest.“ (Robert Koch, 1843-1910)

 

 

 

Die Idee:
Einsatz eines sogenannten Lärmmeters zur Reduzierung von Lärm in der Schule. Der Lärmpegel  z.B. im Klassenraum wird auf verständliche Weise durch die drei Farben Rot, Gelb und Grün visualisiert. Ohne dass die Lehrperson verbal eingreifen muss, können die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Lichtsignale des Gerätes ihre Verhaltensweise entsprechend korrigieren. Die Daten des gemessenen Lärmpegels sind objektiv und nicht abhängig von der momentanen Toleranzschwelle der Lehrperson.

Die technische Lösung:
Entwicklung von Bauanleitungen und die Herstellung von Low-Cost-Lärmmetern, die mit Schwachstrom arbeiten und technisch so einfach aufzubauen sind, dass sie von Schülerinnen und Schülern in Schülerfirmen oder von Wahlpflichtkursen für den Eigenbedarf der Schule angefertigt werden können.

• Visualisierung des Lärmpegels
• Lärmprävention in Klassenräumen
• Aufbau technisch einfach
• Nachbau in Wahlpflichtkursen
• Vertrieb durch Schülerfirmen
• Kosten max. 15.-€
• Weiterentwicklung problemlos möglich

Der Messealltag:
Eingekeilt zwischen einem Stand mit einer Wii-Spielkonsole und einer Moderationsplattform zum Thema Maisanbau wurde unser Anliegen im Kampf gegen den Lärm ungewollt anschaulich. Der Grund-Lärmpegel von ca. 70-75 dB(A) wurde regelmäßig für 15 Minuten auf ca. 85 dB(A) angehoben – ein Lärmpegel, bei dem in Betrieben Schallschutz vorgeschrieben ist. Durch diesen Umstand wurden unsere Experimente mit einem Parabol-Richtmikrofon (Schallfinder) und dem Hörtest deutlich erschwert, aber andererseits haben viele Messebesucher einen Zusammenhang zwischen unserem Projektthema und der realen Situation gesehen und formuliert. Das Interesse für unseren Stand wuchs im Laufe der Veranstaltung von Tag zu Tag. O-Ton Rene Gronostay :“ Also Herr Stotz, ich hätte nie gedacht, dass sich so viele Leute für unseren Stand interessieren“. Viele Besucher waren Kolleginnen und Kollegen aus anderen Schulen aus ganz Niedersachsen, die die LärmOmeter am Liebsten gleich vom Stand weg mitgenommen hätten. Aber das war ja gerade nicht Sinn des Projekts, denn Lärmampeln gibt es schon zu kaufen ( für ca. 100€ ), sondern es geht darum, sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler für die Lärmproblematik zu sensibilisieren. Da kann schon der Einsatz eines Schallpegelmessers hilfreich sein. Wir haben im Laufe der Ideen-Expo auf Wunsch von interessierten Besuchern rund 200 Bauanleitungen per eMail verschickt. Bleibt noch zu erwähnen, dass die ganze Veranstaltung durch Niedersachsen Metall in hervorragender Weise organisiert war und dass die Betreuung der Schulen hervorragend gelungen ist.

Der 45-Minuten Wettbewerb:
Am Montag (8.10.2007) nahmen Maximilian Eggers, Luc Maximilian Günther und Lucas Finn Grünewald an einem Ideen-Wettstreit teil, der täglich während der IdeenExpo-Show ausgetragen wurde. Die IdeenExpo Show bot jeden Tag von 14-15:00 Uhr Highlights aus den Bereichen Technologie und Wissenschaft und wurde für unsere Teilnahme von dem bekannten TV-Moderator Ranga Yogeshwar geleitet. In der Show traten jeweils zwei Schülerteams á drei Personen gegeneinander an - Team Realschule Lathen (Emsland) gegen Team KGS Pattensen. Parallel zum Bühnengeschehen knobelten die Tüftler-Teams in ihrer Werkstatt links und rechts neben der Bühne mit bereitgestellten Materialien an einer kniffligen Aufgabe: innerhalb von 45 Minuten sollten sie einen Heißluftballon konstruieren. Dabei wurden die Teams auch mal vom Moderator besucht und mit in das aktuelle Bühnengeschehen einbezogen. Zum Schluss schwebten beide Heißluftballons in die falsche Richtung – nämlich abwärts – aber Spaß am technischen Konstruieren hatten alle und es wurden auch sicherlich neue Erkenntnisse gewonnen.

Hoher Besuch:
Viele Lehrerinnen und Lehrer der KGS Pattensen besuchten unseren Stand, am 12.10.2007 hatten wir dann gleich zwei Mal hohen Besuch. Zuerst interessierte sich Herr Gehoff für unseren Stand, anschließend hatte auch Kultusminister Bernd Busemann keine Berührungsängste mit einer Kooperativen Gesamtschule.

Das Projektteam:
Tanja Beichert, Mathew Chapman, Jonas Diederich, Maximilian Eggers, Franziska Gottschalk, Rene Gronostay, Lucas Finn Grünewald, Luc Maximilian Günther, Rebekka Klammt, Robert Klinner, Angela Pastors, Connor Pietzsch, Carolin Pleger, Alina Reinsch, Alexander Rohr, Jan-Eric Schwehla, Sebastian Seitz, Lukas Tilch, Carolin Wiechert, Wolfgang Preihs, Jörg Stotz

J.Stotz