Unser Moscheebesuch


Die Religionskurse (7. Jahrgang) von Frau Burose und Frau Peppermüller haben die Moschee in Linden besucht. Als wir an der Moschee ankamen haben wir gestaunt. Die Moschee sah von außen gar nicht so aus, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Zum Beispiel gab es kein Minarett (das ist der Turm von dem der Muezzin die Gläubigen zum Gebet ruft). Als Frau Abdel-Rahman ankam und wir hinein gingen, mussten wir im voraus die Schuhe ausziehen und die Jacken und Taschen an die Garderobe hängen. Frau Abdel-Rahman  führte uns in den Gebetssaal. Dort war es sehr gemütlich, denn auf dem Boden waren Kissen, auf die wir uns setzen konnten und die Heizung war warm. Frau Abdel-Rahman war sehr offen gegenüber uns und hat alles sehr gut erklärt. Dann sind wir kurz nach oben, zu den Frauenräumen gegangen, denn die Muslime beten getrennt. Im Frauenraum gab es einen Bildschirm, aber nicht zum Fernsehen, sondern um das Gebet der Männer zu übertragen. Auf dem Rückweg zum Gebetssaal der Männer sind wir kurz an den Waschräumen vorbei gekommen, aber sind leider nicht hinein gegangen. Nach einer praktischen Vorführung vom Gebet und vom Ruf des Muezzin, wurden wir zu Tee und Keksen eingeladen. Der schwarze Tee war für die einen lecker, für die anderen eher nicht. Aber die Vollkorn- und Butterkekse waren für alle lecker. Für diese Gastfreundlichkeit haben wir uns bei Frau Abdel-Rahman mit einem Geschenk bedankt. Auch ein Dankeschön geht an unsere Lehrerinnen: Frau Burose und Frau Peppermüller, die diesen Besuch in der Moschee ermöglicht und organisiert haben.
 
Friederike Schunder, Katharina Schenkage, Hannah-Rose Flach
 
 


Besuch der Pagode Vien Giac


Die Religionskurse (9. Jahrgang)  von Frau Albutat-Fischer und Herrn Heel fuhren gemeinsam in die Pagode Vien Giac in der Karlsruher Straße, die zu den größten weltweit außerhalb Vietnams zählt und eine der modernsten ihrer Art ist. Wir erhielten eine gute Führung und lernten viele interessante Fakten über den Buddhismus und die Pagode kennen. Auf Socken wurden wir in mehrere Räume geführt - und überall war Räucherstäbchenduft!
Der Ahnenraum war für uns sehr beeindruckend, denn dort kann man viele Fotos von verstorbenen Familienmitgliedern an den Wänden und auf einem digitalen Bilderrahmen sehen. Wir erfuhren, dass Ahnenpflege für Buddhisten sehr wichtig ist.
Der Hauptraum der Pagode ist so ganz anders als die Kirchenräume, die wir so kennen: Die vielen großen und kleinen Statuen, manche mit mehreren Gesichtern und Armen, sind absolut faszinierend; die überwiegend goldenen und gelben Farben stehen symbolisch für Reinheit. Wir saßen mitten im Hauptraum auf einem großen Teppich und lauschten den leisen Mantras und dem sehr lebendigen Vortrag. Im Moment leben drei Mönche in der Pagode, die die Lehre lernen und praktizieren und z. T. auch Kurse anbieten: Anleitung zu Toleranz und Akzeptanz im Sinne des Buddhismus sind ein großer Schwerpunkt im Selbstverständnis der Pagode. Schön, dass die Pagode offen für jeden ist, der neugierig ist und andere Weltreligionen und Weltanschauungen kennenlernen will.