Fachbereich Religion

 

Das Unterrichtsfach Religion wird an unserer Schule konfessionsübergreifend Unterrichtet, d. h. dass evangelische und katholische SchülerInnen gemeinsam unterrichtet werden.
Das Fach Religion bezieht sich in erster Linie auf:

  • Fragen des Glaubens,
  • Fragen des Alltags und
  • Themen der Religionsgeschichte.

Zentrales Ziel des Religionsunterrichts ist die Entwicklung der religiösen und ethischen Urteilsfähigkeit. Dabei wird immer wieder auf Glaubensfragen, biblische Geschichten und biblische Vorbilder, sowie religiöse Regeln bzw. religiöse Werte Bezug genommen.
Wie kann der Glauben einen Menschen im Leben begleiten? Gibt es überhaupt einen Gott? Woran glaube ich? Und woran glauben andere Religionen? Wie sollten wir Menschen miteinander umgehen? Und welche Beispiele von menschlichem Schicksal oder moralischem Handeln gibt es in Bibel und Geschichte? Um diese und andere Fragen (nach menschlichem Handeln, nach meinem persönlichen Handeln, nach Fragen meines Glaubens und dem Glauben von anderen Menschen) beantworten zu können, werden im Unterricht vielfältige Methoden eingesetzt: das Kennenlernen und Interpretieren (biblischer) Texte, Rollenspiele, eigene Texte verfassen (Briefe, Gedankenspiele zur Schulung der Empathiefähigkeit), Schreibgespräche, Bildbetrachtungen, kreatives Gestalten, u.v.m..
Neben der Entwicklung der religiösen und ethischen Urteilsfähigkeit stehen geschichtliche Themen (wie die Reformation) und das Kennenlernen anderer Religionen (Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus) im Vordergrund. Die Schüler sollen hierbei nicht nur für einen religiösen Dialog sensibilisiert werden, indem sie Menschen anderer Religionen in ihrem religiösen Alltag kennen lernen. Die Schüler sollen ebenso Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen erkennen und darüber die eigenen religiösen Vorstellungen festigen. Zur Unterstützung werden hierbei die einzelnen Gotteshäuser in Unterrichtsgängen besucht (s. Exkursionen).
Insgesamt zielt der Religionsunterricht also nicht nur auf eine Wissensvermittlung ab, sondern vor allem auf die Entwicklung des eigenen Glaubens. Die SchülerInnen erlernen dabei Kompetenzen für ihre selbstständige Sinnfindung sowie Orientierung in der Welt und entwickeln sich dadurch in ihrem persönlichen Glauben weiter.

 

Fachbereichsleitung Religion

Maurice Laurenz