Blumiger Wochenendeinsatz der Schulgarten-AG

Am Samstag, den 10.07.2021, war es endlich wieder soweit: Durch den vollbrachten Wechsel in das Szenario A konnte sich die Schulgarten-AG der KGS Pattensen wieder treffen, um verschiedenste Projekte im Schulgarten anzugehen. Ganz groß auf der Tagesordnung stand der Bau von Sitzgelegenheiten am Teich des Schulgartens, um im kommenden Schuljahr den Traum eines grünen Klassenzimmers endlich umsetzen zu können. Mit Hilfe der Familie Hellmann sowie von Herrn Märtens aus der Elternschaft der KGS konnten wir an diesem Tag mit großer Kompetenz diese Aufgabe in Angriff nehmen. Zunächst hoben die SchülerInnen unter Anleitung von Herrn Märtens mehrere Löcher aus, in denen dann die Pfosten zur Befestigung der Sitzgelegenheiten platziert wurden. Daraufhin wurden diese von mehreren Schülerinnen des 6. und 9. Jahrgangs einbetoniert, sodass die von Familie Hellmann und weiteren SchülerInnen zurecht gesägten Bänke darauf montiert werden konnten. Vielen Dank für diese tatkräftige Unterstützung!

Darüber hinaus wurden auch die zuvor gepflanzten Weinreben wieder freigelegt sowie weitere Kräuter und Blumen gepflanzt, die letztlich unsere wunderschöne Blühwiese ergänzen werden.

Im kommenden Schuljahr wollen wir als Schulgarten-AG weitere tolle Projekte angehen, darunter vor allem der Bau eines Gewächshauses. Damit dies auch gelingt, sind wir aber auf weiteres Know-how sowie Spendengelder angewiesen.  Falls Sie Interesse haben, uns beim Bau des Gewächshauses finanziell oder auch durch Ihre Kompetenz zu unterstützen, dann melden Sie sich gerne unter jollet.jennifer@kgs-pattensen.de . Wir würden uns sehr freuen!

KGS-Schüler lernen Umgang mit dem 3D-Drucker (HAZ vom 12.07.21)

Neuntklässler lernen im Rahmen der Berufsvorbereitung neue Technik kennen – und bilden ihre eigene Schule nach
 

Pattensen-Mitte. Genüsslich lehnen sich Rojan Kaciran und Can Önel auf ihren Stühlen zurück. Ganz lässig beobachten sie, wie der 3D-Drucker seine Arbeit macht. Aus grünem Material setzt das Gerät Schicht um Schicht etwas zusammen. Zunächst ist für den Außenstehenden noch nicht ersichtlich, um was es sich handelt. Nach dem Abschluss der Arbeit nach etwa 45 Minuten ist es deutlich erkennbar: Es ist die KGS im Kleinformat. „Das sieht richtig gut aus“, sagt Malay Keophilavanh. Sie ist eine der Geschäftsführerinnen der gemeinnützigen Organisation „Einfach genial“, die kürzlich ein berufvorbereitendes Projekt an der Schule für Neuntklässler angeboten hatte.

Spaß und Startprobleme

Eigentlich, sagt Keophilavanh, ist die Umsetzung dieses Projekt für die Räume von „Einfach genial“ in Langenhagen geplant gewesen. Coronabedingt sei es dort aber nicht realisierbar gewesen. Deshalb seien die Organisatoren nach Pattensen gekommen. Ihr Equipment – unter anderem mehrere 3D-Drucker – hätten sie dabei gar nicht zwingend mitbringen müssen. „Die Schule ist ja toll ausgestattet. Das ist nicht überall so“, sagt die zweite Geschäftsführerin Claudia Ghouri. Der erst kürzlich offiziell eröffnete Werkraum mit dem Namen „MakerSpace“ eigne sich prima für Projekte dieser Art. Neben der vorhandenen Technik sei auch ausreichend Platz gegeben.

Das Projekt soll die Schüler „in der Phase der Berufsorientierung unterstützen“, so drückt es Ghouri aus. Bei einigen der Neuntklässler stünde der spätere Berufswunsch zwar schon fest. Wenngleich nicht bei allen später ein gekonnter Umgang mit CAD-Software, die zum Erstellen technischer Zeichnungen genutzt wird, erforderlich sein sollte, so zeigten die meisten großes Interesse an der Arbeit mit der Software und dem Gerät. „Am Anfang war es ein wenig chaotisch“, gibt Rojan Kaciran zu. „Auf den ersten Blick sieht die Sache ziemlich kompliziert aus. Aber nach einer Weile geht es ziemlich flott voran“, ergänzt Can Önel.

„Eine super Vorbereitung“

Rojan möchte „in Richtung Ingenieur gehen“, wie er sagt. „Deshalb interessiert mich der Umgang mit der Software sehr.“ Bislang habe er keine Erfahrungen mit Programmen dieser Art gehabt. Mitschüler Shane Douglas möchte seiner Aussage nach später Automobilkaufmann werden. Voraussichtlich würde er die Technik für die Arbeit nicht benötigen, „aber es ist ja nicht schlecht, wenn man sich auch damit auskennt“.

Den Umgang mit der CAD-Software im Rahmen dieses Projektes sei nicht viel anders, als später im Industriebereich. „Deshalb ist das eine super Vorbereitung für die Schüler“, sagt Keophilavanh. In zwei weiteren Abschnitten des Projekts müssen die Schüler noch Teamaufgaben in der virtuellen Welt lösen und sie betreten den virtuellen Betriebspark. „Hier können die Teilnehmenden simulierte Arbeitsprozesse virtuell erleben. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region Hannover entwickelt“, sagt Ghouri.

Text/Bild: Mark Bode (HAZ)

 

Reuter Kids spielen in der Eisfabrik Crystals Case

Kurz vor Schuljahresende möchten wir auf unsere alljährliche Theaterproduktion aufmerksam machen, welche die Theaterfestival-AG „Reuter Kids“ unter der Leitung unserer Lehrkraft Frau Schmitmeier am Dienstag, den 20.07. in der Eisfabrik in der Südstadt (Adresse: Seilerstr. 15F, 30171 Hannover) um 18 Uhr und um 20 Uhr aufführen wird.

Zur diesjährigen Produktion: Die Reuter Kids spielen Crystals Case, frei nach dem Roman von Joan K. Rowling „Ein plötzlicher Todesfall“. In dem Stück Crystals Case kommen Jugendliche zu Wort: Sie erzählen, wohin es führt, wenn Jugendliche nicht gesehen und nicht gehört werden. Wenn Erwachsene mehr mit sich selbst als mit den jungen Menschen um sich herum beschäftigt sind. Wenn Verantwortlichkeiten auf andere abgewälzt werden, wenn Institutionen nicht Hand in Hand arbeiten. Opfer dessen sind die schwächsten und wehrlosesten, aber schaut man genauer hin, sind es wir alle! Crystals Case entstand unter Covid Bedingungen und sollte eigentlich ein Film werden. Wir freuen uns jetzt umso mehr, dieses Stück auf der Bühne spielen zu können.

Es wirken aus der SchülerInnenschaft der Ernst-Reuter-Schule mit: Sophie Stettner, Nils-Felix Hartmann, Dimitri Melnik, Swetlana Melnik, Sina Wienbergen, Emma Umgelder, Emma Schlegel, Dorothea Kolbe, Sophia Gemen, Hella Seng und Mia C. Schumacher. Text und Regie: Petra Schmitmeier, Assistenz: Hannah Brabant.

Karten gibt es bei Petra Schmitmeier, erreichbar unter schmitmeier.petra@kgs-pattensen.de.

Text: Sht, Ulr
Foto: Sht (zu sehen ist die mitwirkende Schülerin Sophie Stettner aus Jg. 11)

Bester Abi-Jahrgang der KGS-Geschichte (HAZ vom 05.07.21)

Entlassungsfeiern an der Ernst-Reuter-Schule werden wegen Corona in vier Blöcken gehalten
 

Pattensen-Mitte. Die Ernst-Reuter-Schule in Pattensen hat am Donnerstagabend und am Freitag insgesamt 129 Schülerinnen und Schüler verabschiedet – wegen Corona in vier verschiedenen Entlassungsfeiern. 38 Abiturienten, 33 Haupt- und 58 Realschüler erhielten ihre Abschlusszeugnisse

Bei der fast zweistündigen Feier der KGS am Donnerstagabend stand die Zeugnisübergabe an die Abiturienten im Mittelpunkt. Am Freitagnachmittag folgten die 33 Absolventen der Hauptschuljahrgänge 9 und 10, bevor im Anschluss nacheinander die insgesamt 58 Schüler der Klassen 10 R1 und 10R2 feierlich verabschiedet werden sollten.

Bei der Abiturfeier gab es neben den zahlreichen Grußworten, Rückblicken und Dankesreden auch erfreuliche Zahlen, die der Gymnasialzweig-Leiter Thomas Weis den Eltern und Absolventen mitteilen konnte. Aus den anfangs 74 Schülern, die in drei fünften Parallelklassen als 5G1, 5G2 und 5G3 angefangen hatten, waren in der E-Phase in der Oberstufe nur noch 54 übrig geblieben. Schließlich traten nur 38 bei den Abiturprüfungen an. Aber alle von ihnen haben das Abitur ohne Nachprüfungen bestanden, 13 davon sogar mit einer Abiturnote mit einer 1 vor dem Komma.

Als Beste hob Thomas Weis dabei Eleni Kinze und Lea Patricia Redetzke hervor, die ihr Abitur jeweils mit 1,0 schafften – nach dem geltenden Punktesystem berechnet eigentlich sogar noch besser. Aber besser als 1,0 geht formal nicht.

„Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,3 seid ihr der beste Jahrgang, der hier bisher sein Abitur gemacht hat“, lobte Thomas Weis die Runde. 2016 war an der Ernst-Reuter-Schule erstmals das Abitur ausgehändigt worden. Mit 2,3 liegt die KGS Pattensen nun außerdem über dem niedersächsischen Landesdurchschnitt von 2,67 im Jahr 2020.

Corona sorgte für Ausfälle

In zahlreichen Grußworten würdigten Redner die schulischen Leistungen der Abiturienten und gaben ihnen wohlmeinende Ratschläge mit auf den weiteren Berufs- oder Studienweg. Schulleiterin Mirjam Gerull bedauerte in ihrem Beitrag den einst boykottbedingten Ausfall der Klassenfahrten und die nachfolgend coronabedingt ausgefallenen Abschlussfahrten. Glücklicherweise habe man schnell wieder zum Präsenzunterricht gefunden. „Lernen braucht soziale Resonanz“, sagte sie. Bürgermeisterin Ramona Schumann lud die Abiturienten ein, bei Problemen auf dem Weg in die Welt für „Momente der Geborgenheit“ zurück zum Elternhaus, zur Schule und nach Pattensen zu kommen. „Was immer auch passiert – hier können Sie wieder Halt finden“, sagte Schumann.

Elternvertreterin Anja Redetzke und Jugendbürgermeister Joshua Kimpioka lobte die Schulabgänger – „Ich kann mich nur verneigen“ – für ihre Leistungen unter Pandemiebedingungen. Seitens der Schüler gab es durch ihre Vertreter und Sprecher Max Habermann, Kjell Schneemann und Johannes Lorenz auch Worte des Dankes an die Schule, mitsamt kleinen Geschenken an das Hausmeisterteam. Schulleiterin Mirjam Gerull und Oberstufenkoordinator Andreas Skouras wurden Film-Oscar-Statuen überreicht. Schülersprecher Kjell Schneemann formulierte sogar optimistisch: „Wir haben unseren Abschluss während einer weltweiten Pandemie geschafft. Was soll uns aufhalten?“

Für das musikalische Programm des Abends sorgte Sängerin Lilli Engelhardt aus dem elften Jahrgang mit Liedern von Lady Gaga, Lin-Manuel Miranda und Lewis Capaldi. Elisabeth Kugele aus dem neunten Jahrgang begleitete sie am Keyboard.

„Kein anderer Jahrgang hat in seiner Schulzeit so schnelle Veränderungen von der einstigen Kreidetafel mit Wischwasser in der fünften Klasse bis zur heutigen Digitalisierung und zu Home Schooling mitgemacht wie unserer“, blickt Max Habermann zurück. Die Ernst-Reuter-Schule sei schon vor der Pandemie auf einem sehr modernen Weg gewesen und auch in dieser Zeit besser aufgestellt im Vergleich zu anderen Schulen, lobte er.

Welchen Weg Eleni Kinze mit ihrem 1,0-Abitur beruflich gehen wird, weiß sie noch nicht. „Ab September fange ich erstmal ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Landeszentrale für politische Bildung an“, sagte sie. Insgesamt zufrieden mit den schulischen Ergebnissen des durch Corona doch recht anstrengenden Jahres zeigt sich Schulleiterin Mirjam Gerull: „Schön, dass unsere Arbeit und Wertschätzung offenbar ankommt. Es gibt Momente, da merkt man, dass es sich lohnt, so zu arbeiten.“

Text/Bild: Torsten Lippelt (HAZ)

Q1-Exkursion zu den Koldinger Seen

Trotz anhaltendem Regen schreckte der Q1-Bio-Grundkurs von Frau Weih am 1.7.2021 nicht davor zurück, seine Exkursion zu den Koldinger Seen durchzuführen. Voller Tatendrang und natürlich als Biolog*innen angemessen gekleidet wurden Wassertiere und -pflanzen gesammelt, gefangen und bestimmt sowie Wasserproben genommen. Dabei wurde dem Wetter getrotzt, indem für einen guten Fang auch knietief ins Wasser gewatet wurde.

Zum Abschluss kehrte der Kurs in die Schule zurück, um alle Ergebnisse zusammenzutragen, auszuwerten und weitere Untersuchungen, wie chemische Gewässergüte und Bestimmungen mithilfe des Binokulars, durchzuführen. Alles in allem war es ein toller Abschluss der Einheit Ökosystem See!

Text/Bilder: Weh/Pet

ERS-Schulprojekte zu Kommunalwahlen 2021 – jede Stimme zählt!

Die Ernst-Reuter-Schule Pattensen plant zu den im September anstehenden Kommunalwahlen zwei größere Projekte, die noch vor den Sommerferien realisiert werden sollen. Zunächst wird am Freitag, den 09.07. eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der aktuell im Rat der Stadt Pattensen vertretenen Parteien stattfinden. Am 15.07. werden die Kandidatin und der Kandidat für das BürgermeisterInnenamt in Pattensen, Ramona Schumann (SPD) und Roman Dobberstein (CDU), die Jahrgänge 9-13 besuchen. Darüber hinaus sind wir mit den derzeitigen Mitgliedern des ebenfalls neu zu wählenden Jugendparlaments bereits im Gespräch und schon in der Umsetzung diverser Aktionen zur Mobilisierung von Erstwählenden in der SchülerInnenschaft der ERS.

Während eines Planungstreffens, das schon Anfang Mai digital stattfand (siehe Foto), stellten Schulleitung und Fachbereichsleitung die angedachten Projekte einer interfraktionellen Gruppe Pattenser Kommunalpolitiker, der Stadtverwaltung und des Jugendparlaments vor. Alle waren sich einig, dass aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung und der Ballung der Wahltermine in diesem Jahr, zu denen obendrein ja auch noch die Bundestagswahl kommt, die Demokratiebildung in Form von diversen Maßnahmen in den Mittelpunkt gestellt werden müsse. Schulleiterin Mirjam Gerull betonte: „Demokratie muss man erleben und selbst mitgestalten. Wir freuen uns, dass die Pattenser KommunalpolitikerInnen unseren Vorhaben gegenüber so aufgeschlossen sind.“ Denn nirgendwo anders als auf der kommunalen Ebene sei in politischer Hinsicht ein realeres Erleben von Mitbestimmung und Selbstwirksamkeit möglich, so Gerull.

Zu der Podiumsdiskussion am Freitag, den 09.07. von 9.45 Uhr bis 11.15 Uhr in der Aula der ERS haben bereits so gut wie alle im Rat der Stadt Pattensen vertretenen Parteien (CDU, SPD, Grüne, Freie Wähler, UWG/UWJ) zugesagt. Da gerade noch Rückmeldungen eintreffen, können wir erst zu einem späteren Zeitpunkt die Namen der Teilnehmenden mitteilen. Als Zuhörerschaft werden wir im Rahmen der geltenden Corona-Bestimmungen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9-12 vor Ort haben bzw. auch über den YouTube-Kanal der Stadt Pattensen dankenswerterweise einen Livestream anbieten können, der sich beispielsweise bei der kürzlich stattgefundenen Eröffnung des MakerSpace als sehr vorteilhaft erwiesen hat. So haben nämlich auch alle Teile der Schulgemeinschaft sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich die Veranstaltung im Internet anzuschauen. 

Wir sind ebenfalls sehr froh, dass Ramona Schumann und Roman Dobberstein zugesagt haben knapp eine Woche später am Donnerstag, den 15.07. in die Schule zu kommen, um sich den Schülerinnen und Schülern unserer Jahrgänge 9-12 persönlich vorzustellen und auch in den Austausch mit diesen potentiellen Erstwählenden zu kommen. „Die große Aufgeschlossenheit der beiden Kandidaten uns bei der Durchführung unserer Maßnahmen zur Demokratiebildung zu unterstützen freut uns sehr und stellt den überparteilichen Anspruch sicher, dass Erstwählende motiviert werden sollen, die erste Möglichkeit an einer Wahl teilzunehmen, auch nutzen sollten.

Auf alle Veranstaltungen werden wir selbstverständlich unmittelbar vorher noch einmal hinweisen und auch noch genauere Zeit- und Ortsangaben machen.

Ankündigen dürfen wir ebenfalls schon einmal, dass es am 24.09. noch eine Podiumsdiskussion geben wird mit den Pattenser Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten zur Bundestagswahl, darunter Dr. Matthias Miersch (SPD) und Tilman Kuban (CDU), die bereits ihre Teilnahme zugesagt haben.

Text/Bild: Andreas Ulrich, Direktorstellvertreter

Startschuss: Schüler*innen der ExpertenMeile Jg. 6 am Bienenvolk

Am 25.6. konnten die ersten Schüler*innen im Rahmen der ExpertenMeile des 6. Jahrgangs auf das Gelände der Bienenvölker gehen und nach einer Einführung unseres Imkerpatens S. Küster einen Blick in eine der Beuten werfen. Natürlich wurde vorher die neu angeschaffte Schutzkleidung angezogen und der Smoker angezündet.

Es gab viel zu entdecken: Drohnen, verdeckelte Brut- und Honigwaben, Maden, Stifte, Pollenhöschen und jede Menge fleißige Arbeiterinnen

Im kommenden Schuljahr werden noch weitere Schüler*innen die Möglichkeit bekommen, unsere Bienen bei ihrer Arbeit zu beobachten.

Text/Bilder: Christine Lorentz

Entlassungsfeiern an der ERS

Liebe Schulgemeinschaft,

ein aufregendes Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir freuen uns sehr, dass wir in der nächsten Woche unsere Entlassungsfeier für alle AbgängerInnen und Absolventen des Haupt- und Realschulzweiges und unseres Abiturjahrganges durchführen können.

Aufgrund der aktuellen Vorgaben ist die Teilnahme auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt. Nähere Informationen sind den Einladungen zu entnehmen. 

2021 Einladung Entlassungsfeier Abgänger H R

2021 Einladung zur Entlassungsfeier Abi

gez. Ulrich, Direktorstellvertreter

MakerSpace der KGS ist eröffnet (HAZ vom 22.06.21)

Kultusminister Tonne: Ernst-Reuter-Schule eine „Schmiede innovativer Ideen“


Pattensen.
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne ist Innovatives aus Pattensen bereits gewohnt: „Als das Projekt auf meinem Schreibtisch landete, dachte ich: Sieh an, schon wieder die KGS Pattensen“, teilte er in einer Grußbotschaft per Videoübertragung am Freitag bei der Eröffnung des sogenannten MakerSpace mit. Die Ernst-Reuter-Schule sei als „Schmiede innovativer Ideen“ bereits bekannt. Mit dem MakerSpace habe sie jetzt den „professionellsten Bastel- und Hobbyraum, den man sich vorstellen kann“, sagte Tonne.

Der rund 80 Quadratmeter große Raum bietet tatsächlich zahlreiche Möglichkeiten, um aktiv zu werden. Die Kinder können 3D-Modelle erstellen und diese auch mit einem 3D-Drucker direkt fertigen, selbst programmieren, nähen, Motive auf T-Shirts drucken und mit Holz arbeiten. „Es ist toll, hier auf so vielfältige Weise praktisch arbeiten zu können“, sagte die stellvertretende Schülersprecherin Mila Revink. Sie lobte auch, dass der MakerSpace Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen zusammenführt, sobald die Corona-Pandemie vorbei ist. „Sie arbeiten dann an unterschiedlichen Projekten, aber in einem Raum. Das gab es vorher so auch noch nicht.“

Land schießt 75 000 Euro zu

Initiator des Projekts ist Schulleiterin Mirjam Gerull, die die Idee seit 2019 verfolgt. Ziel des MakerSpace sei es, verschiedene Berufsfelder zu verknüpfen. Der Raum soll die Möglichkeit bieten, generationsübergreifend für die Zukunft Ideen auszuprobieren und zu erforschen. „Eins war von Beginn an klar: Für dieses Projekt brauchen wir Geld“, sagte Gerull.

Also ging sie direkt zu Bürgermeisterin Ramona Schumann. Die Verwaltungschefin ließ sich nach eigener Aussage schnell von der Begeisterung der Schulleiterin anstecken. „Mir gefiel der Aspekt der breiten Vernetzung gut“, sagte Schumann. Gemeinsam mit Pattensens Wirtschaftsförderer Arne Schütt schrieb Schumann dann einen Förderantrag an das Land, das schließlich 75 000 Euro zur Verfügung stellte.

Schütt sprach mehrere Pattenser Unternehmen an, die sich an einer Kooperation mit der KGS interessiert zeigten. Ein Unternehmen aus Pattensen hat sogar direkt einen Auftrag an die KGS-Schülerfirma vergeben: „Dort wurde ein bestimmtes Fertigungsteil für eine Produktion benötigt. Die Schüler und Schülerinnen haben das Modell am Rechner entwickelt und dann mit dem 3D-Drucker erstellt“, sagte Schütt. Er hoffe, dass die Zusammenarbeit noch ausgebaut wird.

Als Gäste waren auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch und die SPD-Landtagsabgeordnete Silke Lesemann vor Ort. Die zwölfjährigen Brüder Finn und Ryan führten die beiden Abgeordneten gemeinsam mir Ramona Schumann durch den MakerSpace. Unter anderem stellten die Schüler dabei auch CO2 -Ampeln vor, deren Gehäuse mit dem 3D-Drucker erstellt wurde. Wenn die Kohlenstoffdioxid-Konzentration eine bestimmte Schwelle überschreitet, blinkt und läutet die Ampel.

Projekt fördert Kreativität

KGS-Lehrer Stefan Lampen betreut das Projekt MakerSpace in der Praxis. „Die Fördermittel sind noch nicht aufgebraucht. Wir können die Ausstattung also nach und nach noch in Details verfeinern“, sagte er. Das Angebot fördere nicht nur Kenntnisse im sogenannten MINT-Bereich, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Gleichzeitig würden die 4K-Bildungskompetenzen geschult: Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken.

Auch die eingeladenen Ratspolitiker lobten das Projekt. „Hätte ich in meiner Jugend einen 3D-Drucker gehabt: Ich glaube, ich hätte nichts anderes mehr gemacht“, sagte Uwe Hammerschmidt (Bündnisgrüne). „Ich bin noch ganz überwältigt von den Eindrücken“, pflichtete Andreas Ohlendorf (SPD) bei. „Es ist überhaupt kein Vergleich zu den klassischen Werkräumen meiner Schulzeit.“ Georg Thomas (CDU) zeigte sich von der Begeisterung der Kinder und Jugendlichen, aber auch vom Engagement der Lehrkräfte beeindruckt. Ein Lehrer hatte während der Führung berichtet, dass er den 3D-Drucker zunächst nach Feierabend zu Hause ausprobiert habe, um dann für den Unterricht vorbereitet zu sein. „Ich bin überzeugt: Der MakerSpace ist eine tolle Einrichtung“, sagte Thomas.

Text/Bild: Tobias Lehmann (HAZ)

ERS-SchülerInnen tauschen sich in Videokonferenz mit japanischer Schule aus

こんにちは Naruto High School…und hallo aus Pattensen! Am Dienstag, den 08. Juni 2021, war es nun endlich soweit: SchülerInnen der Ernst-Reuter Schule trafen sich das erste Mal online mit der Naruto High School in Tokushima – der japanischen Partnerpräfektur Niedersachsen.

In drei Videokonferenzräumen tauschten sich mehrere SchülerInnen des 9. und 10 Jahrgangs sowie der Oberstufe mit dem Englisch-Club der japanischen High School aus. Nach anfänglich schüchternem „Zuwinken“ entwickelte sich daraufhin ein bunter Mix aus Deutsch, Japanisch und Englisch. Es wurde sich gegenseitig interviewt und sogar vorgesungen: Die Darbietung von „Alle meine Entchen“ versetzte die japanischen SchülerInnen geradezu in Ekstase! Andersherum gaben die japanischen SchülerInnen „Freude schöner Götterfunken“ zum Besten.

Zu guter Letzt wurden, wie könnte es anders sein, die Instagram Accounts ausgetauscht, um auch über die Videokonferenzen hinaus Kontakt zu einander zu halten.

Auf eine schöne Partnerschaft!

私たちは喜んでいます。

Text/Bilder: Str (FB Fremdsprachen)