Jugend debattiert Regionalfinale 2020 an der ERS

Am Donnerstag, den 06.02. fand neben der Azubi-Messe auch erstmalig das diesjährige Jugend debattiert Regionalfinale an der Ernst-Reuter-Schule statt. Die Ernst-Reuter-Schule wurde auf dieser Veranstaltung, deren Erstplatzierte am Landesfinale im Niedersächsischen Landtag teilnehmen, von der Neuntklässlerin Mia Oehlsen und der Elftklässlerin Mila Revink vertreten.

Debattiert wurden die Fragen Sollen Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen? und Soll die Polizei in Pressemitteilungen die Nationalität von Tatverdächtigen nennen?

Mittlerweile im sechsten Jahr beteiligt sich die Ernst-Reuter-Schule an Jugend debattiert. In diesem Projekt lernen Jugendliche in Unterricht und einem schulischen Wettbewerb das Debattieren. Inhaltlich geht es um schulische und politische Streitfragen. Sie lernen dabei im geregelten und fairen Wettstreit nicht nur ihre Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit zu verbessern, sondern auch ihre Sachkenntnis und Überzeugungskraft.

Die Schüler des achten bis elften Jahrganges, die sich bereits auf Klassen- bzw. Kursebene qualifiziert haben, traten bereits im Dezember im Schulwettbewerb gegeneinander an. Nachdem unsere Schulsieger in den vergangenen Jahren immer an andere Schulen fahren mussten, ist es in diesem Jahr gelungen die Ausrichtung des Regionalwettbewerbs nach Pattensen zu holen. „Alle Gäste haben sich sehr wohl bei uns gefühlt. Besonders beeindruckt waren sie auch vond er großen Kooperationsbereitschaft der hiesigen Kommunal- und Landespolitiker für die Veranstaltung“, freut sich Andreas Ulrich, Schulkoordinator für Jugend debattiert an der ERS.

Wie bei Jugend debattiert an der ERS üblich, wurde die Jury nicht nur mit Schülern und Lehrern besetzt. Es jurierten ebenso Bürgermeisterin Ramona Schumann, SPD-Ratsfrau Marion Kimpioka und SPD-Landtagsabgeordnete Silke Lesemann. Bereits beim Schulfinale an der ERS im Dezember hatte Schumann in der Jury mitgewirkt neben  dem CDU-Fraktionsvorsitzenden und Ratsherrn Dr. Horst Bötger. „Wir haben hiermit eine schöne Tradition fortgesetzt, die mittlerweile ein wertvolles Bindeglied zwischen Politik und Schule darstellt“, bestätigt Schulleiterin Mirjam Gerull, die Teilen der Veranstaltung ebenfalls beiwohnte.

Text: Ulr, Bilder: Köl

 
 

Ab 2020 summt es bei uns!

Seit diesem Schuljahr gibt es an unserer Schule ein Bienenteam. Wir haben im Mai 2019 an einem Praxislehrgang zum Thema „Sommerbienenkonzept“ des Bildungswerkes Kronsberghof mit lebenden Bienen und viel Anschauungsmaterial teilgenommen. Sogar unseren eigenen Honig konnten wir ernten und probieren.

Im Laufe des zweiten Halbjahres werden wieder einige Bienen auf unserem Schulgelände ein Zuhause finden. Auch freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Pattensen.

Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen eines Profilkurses und der Wald und Bienen AG mit unseren Bienen in Berührung kommen. Bei Fragen kann man sich per Email an bienen@kgs-pattensen.de wenden.

Mitglieder des Bienenteams: Johannes Weibert, Christine Lorentz, Birger Heel, Timo Stiehl.

Das Planspiel plenergy wirkt nach

Ein Klimatag in der KGS, mehr Solarbänke in der Stadt, ein Ausbau des Radwegenetzes und des Windparks – für Klimaschutz und Energiewende haben Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule tolle Ideen. Diese sind im Projekt „plenergy – Vom Planspiel zur Energiewende“ entstanden, mit dem die Klimaschutzagentur Region Hannover in Kooperation mit der Stadt Pattensen im Juni 2019 drei Tage zu Gast war. Mit von der Partie: Rund 60 Schülerinnen und Schüler neunter und zehnter Klassen, Pattensens Klimaschutzmanagerin Dagmar Moldehn, Bürgermeisterin Ramona Schumann, Jugendbürgermeister Joshua Kimpioka, Fachleute und eine Vielzahl von engagierten Aktiven in der Stadt sowie das plenergy-Team der Klimaschutzagentur.

Das Projekt der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover fördert den Austausch und vernetzt Jugendliche sowie Aktive der Lokalpolitik und örtliche Initiativen im Sinne von Klimaschutz und Energiewende. „In Pattensen sind viele spannende Ideen und Projektansätze entstanden, aus denen nun neue Aktivitäten für den Klimaschutz und die lokale Energiewende erwachsen sollen“, erklärt Projektleiterin Andrea Werneke. In der KGS ist das Projekt auf viel Vorwissen und Engagement für den Klimaschutz und die Politik vor Ort getroffen. So haben einige der Teilnehmenden bereits unter anderem im Projekt Global Goals mitgemacht und sich für den Schulwald eingesetzt. Andere engagieren sich im Jugendparlament von Pattensen.

Eine Dokumentationsgruppe von Schülerinnen und Schülern hat das Planspiel begleitet und ihre Filme, Texte und Fotos in einem sehenswerten Blog veröffentlicht.

Bei plenergy geht es um Meinungsbildung, politische Teilhabe, Netzwerke, Klimaschutz und die Energiewende. Die Klimaschutzagentur Region Hannover entwickelt es, um Generationen für die Gestaltung der lokalen Energiewende zusammenzubringen. Im Januar war plenergy gestartet, die Umsetzung in Pattensen war das erste von insgesamt 34 Planspiele in drei Projektregionen bundesweit. Das Projekt ist von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums als „innovatives Klimaschutzprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung“ bis Ende 2021 gefördert. Mehr zum Projekt hier.

An dem Planspiel plenergy beteiligten sich unter vielen anderen (von links) Klimaschutzmanagerin Dagmar Moldehn, Jugendbürgermeister Joshua Kimpioka und Bürgermeisterin Ramona Schumann sowie plenergy-Projektleiterin Andrea Werneke von der Klimaschutzagentur und rund 60 Schülerinnern und Schüler der KGS, darunter Lilli Klara und Janna. Foto: Florian Arp/Klimaschutzagentur Region Hannover