Fachbereich Fremdsprachen: SPANISCH

Herzlich Willkommen zum Fach Spanisch.

Spanisch ist eine der vier meist gesprochenen Sprachen der Welt und gilt als Tor zu neuen Kulturen in Süd- und Mittelamerika.

Aktionen und Ereignisse im Fach Spanisch:

Spanien-Austausch 2019

 

Im vergangenen November war es endlich so weit: der Spanien-Austausch stand vor der Tür. Voller Vorfreude traten wir die Reise an. Nach einer langen Planungsphase waren wir, Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse, der erste Kurs, der nach Madrid reisen durfte. Am 25.11. flogen wir endlich zu unseren Gastfamilien. Um 7:30 Uhr ging die Reise am Flughafen in Hannover los. Für einige von uns war es der erste Flug in unserem Leben. Wie aufregend! Am Flughafen in Madrid wurden wir von den Spaniern abgeholt und gleich sehr herzlich mit den typischen “2 besos” begrüßt. Sie warteten auf uns mit Willkommensschildern und Luftballons.

Der erste Abend in der Gastfamilie war sehr schön, denn sie waren alle sehr offen und herzlich. Sie kochten typisch Spanisch, was uns besonders gut geschmeckt hat. Wir haben uns auf Anhieb mit unseren Gastgeschwistern verstanden. Eine große Erleichterung und ein tolles Gefühl!

Gut gelaunt starteten wir in die Aktivitäten der Woche. Unser Wochenplan war zwar voll, aber sehr abwechslungsreich. Madrid ist eine unglaublich schöne und sehr große Stadt, die viel zu bieten hat. Wir besuchten die Innenstadt und viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Plaza Mayor, Puerta del Sol, Parque del Retiro und das bekannte Museo del Prado. Außerdem schauten wir uns die wunderschöne Stadt Toledo an. Neben vielen kulturellen Highlights waren wir am Donnerstag wandern auf den Puerto de Canencia, was uns viel Spaß bereitete.

Die Nachmittage verbrachten wir in den Gastfamilien, um den spanischen Alltag kennenzulernen. Gemeinsam haben wir viel mit den Familien unternommen und haben unsere Austauschpartner zu unterschiedlichen Nachmittagsaktivitäten begleitet. Das Wochenende stand uns mit der Familie zur freien Verfügung. Manche Schüler waren in Salamanca, besichtigten Segovia oder verbrachten die Zeit in der weihnachtlich geschmückten Innenstadt von Madrid.

Während des Austausches konnten wir viele kulturelle Unterschiede wahrnehmen.

Verwirrend war beispielsweise, dass man die Lehrer mit dem Vornamen anspricht. Das war für uns sehr ungewohnt und viele von uns haben die Lehrer am Anfang gesiezt, was diese ziemlich witzig fanden.

Ganz typisch Spanisch trafen wir uns jeden Abend auf der Straße und verbrachten die Zeit zusammen oder gingen gemeinsam Abendessen. Sich abends zu treffen ist in Spanien absolut normal. Man isst deutlich später und geht später schlafen. Der Tagesablauf ist ein komplett anderer. Man steht erst gegen 7:30 Uhr auf. Zum Frühstück gibt es meistens Kekse und Milch und zum Abendbrot wird erst gegen 22:00 Uhr gegessen. Generell isst man in Spanien zwei Mal warm. Typisch ist auch die „Siesta“. Siesta bedeutet eigentlich, dass man nach dem Mittagessen ein bis zwei Stunden schläft, die meisten ruhen sich allerdings nur ein wenig beim Fernsehgucken aus.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass Spanier sehr nett und herzlich sind und man sich immer willkommen fühlt. Viele sind aber auch sehr laut und unpünktlich, woran man sich erst gewöhnen muss. Trotz einiger Unterschiede haben wir viele Freundschaften geschlossen und freuen uns, dass die Spanier im März zu uns kommen.

Insgesamt sind wir sehr glücklich, dass wir die Gelegenheit hatten an einem Austausch teilzunehmen und diese tolle Erfahrungen machen konnten.

Wir empfehlen jedem, der die Chance hat, an einem solchen Austausch teilzunehmen.

Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir an dieser Stelle Zeitungsartikel der Online-Medien LeineBlitz.

Schüleraustausch: Es kommt einiges Spanisch vor

Teilnehmer am Spanischkursus der KGS pflegen Kontakt nach Madrid

Daniel Scheibelhut und Lara-Maria Schiller sowie die Schülerinnen Madeleine, Louisa und Lilly berichten über ihre Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern des Malala Institutos in Madrid.R. Kroll

13 Schülerinnen und drei Schüler sowie drei Lehrkräfte der Ernst-Reuter-Schule waren vom 25. November bis zum 2. Dezember zum Malala Instituto in Madrid im Rahmen des Schüleraustausches nach Spanien geflogen, im März werden junge Spanierinnen und Spanier zum Gegenbesuch in Pattensen erwartet. Heute berichteten Teilnehmerinnen und Lehrkräfte gegenüber Journalisten über ihre ersten Erfahrungen mit den Iberern.

 

PATTENSEN. 

„Es hat etwa eineinhalb Jahre gebraucht und es war der vierte Versuch, bis es zu dieser Reise gekommen ist“, berichtet Daniel Scheibelhut, Lehrer des Spanisch-Kurses an der Ernst-Reuter-Schule und einer von drei Begleitpersonen auf der Reise zur iberischen Halbinsel. Neben Scheibelhut waren die Fachbereichsobfrau Spanisch, Lara-Maria Schiller, und Rebekka Raphael als Begleitpersonen mit von der Partie. Die Delegation ist deshalb mit dem Flugzeug in die spanische Hauptstadt gereist, weil Alternativen wie Reisebus oder Bahn aus Zeit- beziehungsweise Kostengründen nicht in Betracht gekommen sind. „Der Kontakt zum Malala Instituto ist über einige Ecken entstanden“, berichtet Lara-Maria Schiller. „Und weil es das erste Mal war, sind wir bewusst mit drei statt wie üblich zwei Begleitpersonen auf die Reise gegangen.“ Die Kosten sind von den Teilnehmern selbst bezahlt worden, Zuschüsse hat es nicht gegeben.

Die Mädchen und Jungen aus Pattensen sind 15 Jahre jung, gehören unterschiedlichen Schulklassen an und machen beim 25-köpfigen Spanisch-Kursus der Pattenser Bildungseinrichtung mit. In Madrid wurden die Jugendlichen in Gastfamilien einquartiert, die Begleitpersonen wohnten in einer separaten Wohnung. Die Verständigung mit den Gastgebern war nicht ganz einfach, weil am Malala Instituto die Sprache Deutsch nicht gelehrt wird. „In Englisch und Spanisch haben wir uns verständigt“, sagt Louisa, eine der Madrid-Reisenden. Das habe auch recht gut funktioniert. Weshalb gehen die Madrilenen eine Partnerschaft mit Deutschen ein, wenn Deutsch bei ihnen keine Lehrsprache ist? „Die wollen Europa-Schule werden und stellen sich daher international auf“, erklärt Daniel Scheibelhut. 

Selbstredend haben die Besucher aus Pattensen das spanische Leben erfahren. „Es gibt Unterschiede“, berichtet Schülerin Madeleine. „Der Restaurantbesuch ist vor einundzwanzig Uhr sinnlos, wie zu dieser Zeit noch keine Gäste da sind.“ Und das es in der Schule im Unterricht wesentlich lebhafter und lauter zugeht als in Pattensen, das kann Lilly erzählen. Das sind nur wenige von vielen Unterschieden zur etwa 1600 Kilometer entfernten Heimat.

Im März wird eine Delegation des Malala Instituto in Pattensen erwartet. Die Gäste werden ebenfalls privat einquartiert und die Gastgeber ein strammes Programm organisieren. Tagesfahrten nach Hannover, Hamburg, Hameln und in den Harz könnten Ziele sein. „Es werden Schülerideen einfließen“, sagt Daniel Scheibelhut.

Das Malala Instituto ist mit etwa 500 Schülerinnen und Schülern nur halb so groß wie die Ernst-Reuter-Schule in Pattensen und nach der 9. Klasse ist dort Schluss. Trotzdem scheint die Schule ein idealer Partner für die Jugendlichen aus Pattensen zu sein – auch wenn denen sprichwörtlich einiges Spanisch vorkommt.

Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir an dieser Stelle Zeitungsartikel der Leine Nachrichten.

 

Ansprechpartner

Martin Bastkowski

Fachbereichsleiter Fremdsprachen

Zuständigkeit für die Fächer: Englisch, Französisch, Latein, Spanisch sowie Bilingualer Unterricht

Ansprechpartner für alle Belange bezüglich Leistungsbeurteilung, Abschlussarbeiten, Abiturprüfungen sowie Sprechprüfungen

erreichbar per Mail unter bastkowski.martin@kgs-pattensen.de

Lara-Maria Schiller

Fachobfrau Spanisch

Zuständigkeit für: Spanisch, Spanienaustausch

erreichbar per Mail unter schiller.lara-maria@kgs-pattensen.de